Porträt

laut.de-Biographie

Blank and Jones

Nachdem er sich seine erste Platte (Kim Wilde - Kids In America) gekauft hatte, war Piet Blank, geboren 1971 in Frankfurt a. M., wohnhaft in Köln, sofort klar: "ich muss etwas mit Musik machen". So legte er schon mit nur 16 Jahren das erste Mal Hand an den Plattentellern an. Wenig anders bei René Runge, geboren Juni 1968 und zur Zeit in Düsseldorf zu Hause, besser bekannt als Jaspa Jones: Er machte mit 19 seine ersten Erfahrungen am DJ-Pult. Ein weiterer wichtiger Teil von Blank and Jones ist Soundwizard Andy Kaufhold, geboren 1969.

Renés Lieblingsserie ist "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" - vielleicht ein qualitativer Ausgleich für die ansonsten von Superlativen geprägte Karriere? Immerhin ist das Duo Piet Blank und Jaspa Jones, zusammen bekannt als Blank and Jones, eines der meist gefragten, populärsten und einflussreichsten DJ Teams und ganz nebenbei noch das in Deutschland kommerziell erfolgreichste.

Beachtliche Charterfolge wechseln sich hier mit zahllosen Clubgigs, Radioshows und anderen Liveauftritten, unter Anderem bei Ereignissen wie Loveparade, Streetparade und Mayday ab. Piet Blank betätigt sich außerdem als Moderator bei Eins Live-TV und Co-Host der Viva Clubrotation.

Nach diversen Singles wird das Debutalbum "In Da Mix" im Mai 1999 - erwartungsgemäß - ein durchschlagender Erfolg. Es stellt jedoch nicht, wie der Titel erwarten lässt, eine Sammlung von Remixes (Coverversionen wollen Piet und René übrigens definitiv nie in Betracht ziehen), sondern ein komplett eigenes Studioalbum dar, basierend auf nach verbreiteten Vorlieben strukturierten Dance-, Club- und in erster Linie flächenreichen Trance-Stücken.

Charakteristisch für Blank and Jones Output ist der in vielen Fällen zu Beginn des Songs von weiblicher Stimme gehauchte Titel. Mit ähnlichem Klangbild und eingängigen Melodien kommt auch das dritte Album "Nightclubbing" im Mai 2001 bei der Allgemeinheit gut an, ein Ende des Erfolgs zeichnet sich auch mit dem nächsten Release "Substance" April 2002, nicht ab.

Eine kleine Frischzellenkur verschaffen sich die Herren mit Spielereien im Ambient-Bereich. Das Feedback auf die 2003 erscheinende "Relax Edition One" fällt meist positiv bis motivierend aus, so dass 2005 die Nummer 2 und weitere zwei Jahre später "Relax Edition Three" erhältlich sind. Parallel zum neuen Standbein bedienen Blank And Jones ihre Zielgruppe 2005 mit "Monument" und ein Jahr später mit einer Zusammenstellung ihrer Singles mit dem überraschenden Namen "The Singles".

2008 stehen die Zeichen mit "The Logic Of Pleasure" wieder stärker auf Club. Nach der Kollaboration mit The Cure-Sänger Robert Smith sind nun Bernard Sumner von New Order und Ex-Propaganda-Sängerin Claudia Brücken zu hören.

Alben

Blank And Jones - So80s 4: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2011 So80s 4

Kritik von Karim Chughtai

Oh nein, so hässlich waren die 80er Jahre wirklich nicht. (0 Kommentare)

Blank and Jones - Relax: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2003 Relax

Kritik von Tina Kindler

Piet und Jaspa wagen sich in neue Ambient-Gefilde. (0 Kommentare)

Blank And Jones - Substance: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2002 Substance

Kritik von Janosch Müller

Faszinierende Rhythmen aus variierten Beats und Percussions. (0 Kommentare)

Blank and Jones - Nightclubbing: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 1 Punkte

2001 Nightclubbing

Kritik von Arne Brugger

Soll das nachtclubtauglich sein? Aber wunderbar für die Charts. (0 Kommentare)

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare