Porträt

laut.de-Biographie

Fukkk Offf

Wer es in den USA zu etwas bringen will, dem rät der Volksmund, sein Talent zunächst einmal in New York unter Beweis zu stellen. Wenn man es schafft, dort etwas zu reißen, steht einer großen Karriere an beliebigen anderen Orten nichts mehr im Weg.

Was New York für die USA, bedeutet Hamburg für Deutschland. Spätestens, seit die Beatles hier den Grundstein für ihre international erfolgreiche Karriere gelegt haben, haftet den Clubs rund um die Reeperbahn ein geradezu mythischer Ruf an.

Das mag mit ein Grund dafür sein, dass der Hamburger Live-Act Fukkk Offf alias Bastian Heerhorst sich die Clubs des weltbekannten Rotlichtviertels als Bühne aussucht. Ein weiterer könnte sich in der Musik des gebürtigen Hamburgers finden.

Mit seinem bratzeligen Electro-Sound spricht er nicht unbedingt die Connaisseure elektronischer Clubkultur an. Beim prolligen Publikumsmix, der tagtäglich die Reeperbahn hoch und runter pilgert, dürften Stücke wie die 2007 veröffentlichte Debütmaxi "The Freak" schon eher mit offenen Armen aufgenommen werden.

Sein "Rave Is King" von 2008 mausert sich zu einem kleinen Clubhit und verschafft dem Hamburger internationale Aufmerksamkeit. Ein Release auf Vitalics Citizen Records im Jahr darauf ist die Folge. Außerdem ist Fukkk Offf mit einer Maxi auf dem Label von Moonboutique zu finden.

Als sei das alles noch nicht genug, setzt er mit der Veröffentlichung seines ersten Longplayers "Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me" noch weiter nach. Das geballte Powerpaket verschafft Fukkk Offf einige Aufmerksamkeit.

Als Live-Act bereist Heerhorst 2009 deshalb ganz Europa, für Ende des Jahres stehen sogar einige Gigs in Australien auf dem Programm. Wer auf der Reeperbahn Stehvermögen beweist, der schafft es eben überall.

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