Porträt

laut.de-Biographie

Flixx'n'Hooch

Mash Up. Party. Abriss. Nicht gerade die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen, denkt man ans Allgäu. Wer in dem doch eher beschaulichen Landstrich trotzdem seiner Leidenschaft frönen und Dancehall-Disco zelebrieren will, dem bleibt nur eins: Selbst ist der Mann.

Oder vielmehr: Selbst sind zwei Männer. Mista Hooch und Flixx begegnen sich, glaubt man der Gründungslegende, in ihrer Heimat in einer Kellerbar, wo sie ihre gemeinsame Liebe zu Reggae, Ragga und Dancehall entdecken.

Aus der Begeisterung keimt ein verwegener Plan: Zusammen ziehen Flixx und Hooch das Soundsystem Shake-A-Dem auf. Als Veranstalter, Plattenaufleger und MCs machen sie sich vor Ort rasch einen Namen und knüpfen reichlich Kontakte zur nationalen wie internationalen Kollegenschar.

Im Februar stößt Selekta Top-A-Tom zum Shake-A-Dem-Team, im darauffolgenden Winter folgt Olicious. Die Crew darf sich nach unterdessen gewonnenem Wettbewerb mit dem Titel "Allgäu Clash Champion 2006" schmücken.

Partys auszurichten und die Musik anderer zu kredenzen, genügt allerdings bald nicht mehr: Als Duo Flixx'n'Hooch legen die beiden Drahtzieher bei Shake-A-Dem 2007 erstmals selbst Hand an: Auf dem Crazy Night-Riddim servieren sie ihre Debüt-Single "Simadabei". Das erste Album mit dem sprechenden Titel "Dancehalldisco" folgt 2010.

Anfang 2012 legen Flixx'n'Hooch mit "Verflixx'n'hoochnochmal" nach - diesmal mit wahrhaft internationaler Schützenhilfe: Unter anderem treten Ward 21, Serengeti und Cookie The Herbalist an. Die vielseitige Produktion geht größtenteils auf das Konto von Bassrunners Luke Rich aus Wien.

Zeit zum Ausruhen nehmen sich Flixx'n'Hooch scheinbar nie. Ob als klassisches Soundsystem oder zusammen mit der Boomrush Band: Die beiden Allgäuer tummeln sich am laufenden Band auf irgendwelchen Bühnen. Ihrer Berufung steht nun nichts mehr im Wege: Mash Up. Party. Abriss.

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