Porträt

laut.de-Biographie

Fall Of A Season

Nicht nur in den Staaten steht 2004 vor allem im Zeichens des Metalcores, auch in Deutschland sind Bands dieses Genres mächtig angesagt. Neben Caliban und Heaven Shall Burn gibt es da noch die aus dem Osten der Republik stammenden Fall Of A Season.

Namentlich sind das Maik Sauer (g), Sebastian Kloprogge (voc), Torsten Henke (b/voc), Kornelius Tetzner (dr) und Tim Fabig (g), die sich Anfang des neuen Jahrtausends zusammen schließen, um Metal mit Hardcore zu vermischen. Dabei gehen sie ähnlich Heaven Shall Burn zur Sache und mischen den melodischen Göteborg Death Metal mit ihren Hardcore Roots. Wie sie sich das genau vorstellen, lassen sie 2003 zum ersten Mal auf der "After The Last Breath" EP hören. Im Gegensatz zu vielen seiner Sangesbrüder verzichtet Sebastian auf dem Debüt aber auf cleane Gesangsstrophen und röhrt sich lieber die Lunge aus dem Hals.

Auf der Split-EP mit den Brasilianern von Confronto (die gerade mal drei Songs beisteuern, die aber schon von einer Split mit Children Of Gaia bekannt waren), versucht sich Sebastian schon stellenweise an cleanen Vocals. Musikalisch belieben sie ihrem eingeschlagenen Weg absolut treu und beginnen schon damit, leichte Breakbeats, Synthie- oder Klavierparts in ihren Sound einzubauen.

Das gleiche Rezept verwenden sie auch auf "Decades In A Bleeding World", was an sich nichts Schlechtes ist. Jedoch fehlt die letzte Konsequenz, die eine gewisse Eigenständigkeit mit sich bringen würde. So bleibt "DIABW" ein anständiges Metalcore-Album, das Fans von Heaven Shall Burn oder Darkest Hour mit Sicherheit gefällt, aber eben nicht aus der Masse heraussticht.

Anfang 2006 geben Fall Of A Season auf ihrer Homepage bekannt, dass sich die Band im Studio befindet und an neuem Material gearbeitet wird.

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