Porträt

laut.de-Biographie

Errors

Dem Titel nach zu urteilen, bewegen sich die vier Herren aus Glasgow entfernt von jeglicher Form der Perfektion. Weit gefehlt! Errors spielen ihren Elektro-Math-Rock-Mix so makellos und akkurat getimt, dass auch die Ziehväter von Mogwai stolz Schultern klopfen.

2004 finden Simon Ward (Gitarre, Keyboard, Programmierung), Greg Paterson (Gitarre) and Stephen Livingstone (Gitarre, Keyboard, Programmierung) in der schottischen Musikmetropole zusammen, so wie einst auch Belle And Sebastian, Travis, Franz Ferdinand und eben Mogwai, die die Elektrofrickler nach ein paar erfolgreichen Shows sogleich unter Vertag nehmen.

2005 steht die Debütsingle "Hans Herman" in den Läden. Fix ausverkauft, beschert ihnen die Scheibe einen Auftritt bei MTV und wachsende Bekanntheit. Im Folgejahr erscheint die EP "How Clean Is Your Acid House?", die ebenfalls gut ankommt, unter anderem weil sie vom britischen Fernsehen als Werbesound eingesetzt wird. Schließlich tritt Drummer James Hamilton, der zuvor bei den Indierockern von Dananananaykroyd trommelt, bei. Das Line-UP steht.

Der Vierer sammelt langsam, aber stetig Aufmerksamkeit, bis eines Tages die Eletro-Helden Karl Hyde und Rick Smith vor der Tür stehen: Ward und Co. lassen sich nicht lange bitten und supporten die 2007er Underworld-Tour. Ein glücklicher Zufall, erreichen Errors so doch weitere Fans und behaupten sich als formidable Live-Musiker. Das LP-Debüt folgt ein Jahr später.

Vielschichtige Sounds, unscharfe Gitarren, Tech-Frickelei: Hier und da rufen Errors so die Kollegen von Foals in Erinnerung. "Wie die besten Dinge im Leben", lobt der Guardian, "etwas wirklich Besonderes lauert", resümiert der NME: Über die Gunst der heimischen Presse brauchen sich Errors keine Sorgen mehr zu machen.

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