Porträt

laut.de-Biographie

Elefant

Einer der "25 sexiest New Yorkers" (New York Magazine). Ein Romantiker. Mit einem Händchen für Melodien, die dich anrühren, die du nicht so schnell vergisst.

Diego Garcia, Sohn argentinischer Eltern, erblickt in Detroit Ende der 70er das Licht der Welt. Nach einer Weile zieht der Vater, ein Kardiologe, wegen eines Jobs mit seiner Familie zurück nach Argentinien. Garcia kommt gerade ins schwierige Teenager-Alter, da geht die Familie zurück in die USA. Sie lässt sich in Tampa, Florida nieder.

Mit 14 kauft Garcia sich seine erste Gitarre, beginnt sogleich erste eigene Kompositionen zu schreiben. 1996 geht er auf die Uni, um dort Wirtschaft zu studieren. Doch er merkt immer deutlicher, dass er sich mehr für die Musik als für die Business-Lehre interessiert. So zieht er nach dem abgeschlossenen Studium nach New York, die Lower East Side ist nun sein Zuhause. Er möchte um alles in der Welt eine Band gründen.

Im Herbst 2001 trifft er den Gitarristen Mod und den Drummer Kevin McAdams. Kurz darauf stößt Basser Jeff Berrall zu den dreien, Elefant sind damit vollständig. Schon ihr erstes Demo bringt ihnen einen Plattenvertrag ein - zu dem Zeitpunkt hat die Band noch nie live gespielt. Das Indie-Label Kemano veröffentlicht drei der vier Songs vom Demo-Tape Anfang Februar 2003 als "Gallery Girl"-EP, um auf die Band aufmerksam zu machen.

Nur zwei Monate später, Anfang April 2003, erscheint das Elefant-Debütalbum "Sunlight Makes Me Paranoid". Nur zehn Songs sind darauf zu hören, doch die bestechen mit ihrer vertäumt-melancholischen Grazie und wavigen Einschlägen. Kritiker loben es über den Himmel, die Band geht - unter anderem im Vorprogramm von Interpol - auf Tour.

2004 unterschreiben die vier einen Vertrag bei Hollywood Records. Doch obwohl Garcia beteuert, stetig an neuen Songs zu schreiben, bringen sie dort nicht etwa ein neues Album heraus, sondern veröffentlichen ihr Debüt im Oktober 2004 noch einmal.

Zu diesem Zeitpunkt schreibt Garcia bereits neue Stücke für ein weiteres Album. Diese entstehen in Südamerika, wohin sich der Sänger zurück gezogen hat. In Argentinien kauft er sich eine Gitarre und werkelt im Alleingang an Tracks, die auf einer Reise nach Kolumbien und wieder zurück entstehen. Trotz dieser archaischen Umgebung reifen die Tunes im Studio zu moderner Blüte. Der kräftige Indierock des Debüts macht mehr und mehr New Wave-Einflüssen Platz. Das Ergebnis erscheint unter dem Namen "The Black Magic Show" im April 2006.

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