Porträt

laut.de-Biographie

Dutch Uncles

Und schon wieder ein paar junge Styler aus England. Auf den ersten Blick unterscheidet die fünfköpfigen Dutch Uncles aus der Industriestadt Manchester wenig von Jungspunden wie Hot Club De Paris, Foals oder Eight Legs. Letztere versuchten bereits in der Vergangenheit, über den Umweg deutsche Hörerschaft in England zu landen.

Gleiches gilt auch für die seit 2006 geeinten holländischen Onkel, deren Dienste sich nach verheißungsvollen Demotapes schnell das Hamburger Indie-Gutfühl-Label Tapete gesichert hat.Das gleichnamige Debütalbum nimmt die Band in den Hamburger Clouds Hill Studio bei Thies Mynther auf, Mitglied bei Superpunk und Phantom/Ghost. Zwischen Bier und Blödelei entstehen Songs, die gehöriges Potenzial andeuten, anders sind als sonstige Erzeugnisse aus dem Vereinigten Königreich, ohne die britischen Wurzeln zu leugnen.

Mit jubilierenden Gitarren, zackigen Breaks, treibenden Grooves und verschwenderischem Ideenüberschuss setzen sich die Dutch Uncles ganz selbstbewusst zwischen New Wave, Postpunk und Pop. Mit Duncan Paton hat man zudem einen Sänger, der wie David Byrne von den Talking Heads klingt - sicher nicht die schlechteste Referenz. So ähneln die Dutch Uncles einer jugendfreien Version von Clap Your Hands Say Yeah. Aber auch der große Popentwurf à la Coldplay scheint durchaus möglich.

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