Porträt

laut.de-Biographie

Die Türen

"Von schwarzer bis weißer Musik, von DooWop über Synthiepop bis Garagenrock haben die Türen schon alles verwurstet, was sich verwursten lässt. Manche sagen, sie sein die deutschen Ween. Wir wissen nur: Sie wohnen in Berlin", reimen die Türen auf ihrer Labelseite.

Wie die meisten leidenschaftlichen Berliner sind auch die Türen Zugezogene. Alles fing in der Stadt an, die bereits mit Söhnen wie Udo Lindenberg und Erdmöbel Musikgeschichte schrieb. In Münster feiert das Extrem-Pop-Trio Silvester 2002 sein Gründungskonzert.

Da Ramin Bijan, Gunther Osburg und Sänger Maurice Summen kein Label finden, gründen sie ihr eigenes. Bei Staatsakt haben sie selbst das Steuer in der Hand, veröffentlichen unter anderem Ragazzi und die Frank Spilker Gruppe. Als Büro für das Label dient zunächst die WG von Gunther und Maurice. Ramin beherbergt das Studio, in dem die Band ihren Erstling "Das Herz war Nihilismus" aufnimmt.

Das Debüt ist ein kleiner Kritikererfolg und so wird ein Vertriebswechsel von Kook zum reichweitenstarken Indigo beschlossen. Ihr zweites Album "Unterwegs mit Mother Earth" veröffentlichen sie 2005. 2007 kommt dann so richtig Bewegung ins Unterfangen Musikerkarriere.

Nach der Auflösung von Blumfeld wechselt zuerst Keyboarder Michael Mühlhaus zu den Türen. Später vervollständigt Markus Spin am Schlagzeug die Band. Das frisch erwachsene Quintett geht auf Deutschland-Tournee und veröffentlicht unter dem Kampftitel "Krieg Der Dialektik" eine DVD mit künstlerisch wertvollen Clips ihrer Songs. Anschließend veröffentlichen Die Türen ihr Drittwerk "Popo".

Interviews

Alben

Die Türen - Popo: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2007 Popo

Kritik von Juliette Kaiser

Ein postmodernes Vergnügen für die werktätige Indie-Familie. (0 Kommentare)

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