Porträt

laut.de-Biographie

Despairation

Die Geschichte von Despairation geht ins Jahr 1994 zurück, als sich Gitarrist Martin Jungkunz und Drummer Christoph Mauer zusammen tun, um gemeinsam unter dem Namen Oratory Mucke zu fabrizieren. Muss man sich anfangs erst mal darum kümmern, geeignete Mitmusiker zu finden und ein paar Coverversionen einzustudieren, beginnen die Oberfranken bald damit, auch eigene Songs zu verfassen. Mit Andreas Polig (g), Manuel Brunner (b, voc) und Sascha Blach (voc) steht ein Jahr später das erste feste Line-Up und gegen Ende 1995 spielen sie das erste Demo ein, welches aber nie veröffentlicht wird, da sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Auch der Name wird von Oratory in Desperation geändert.

Anfang '96 verlässt Christoph die Band und gibt den Job an Andreas ab, der einen Umschwung zu eher härteren Tönen mit sich bringt. Gemeinsam gehen sie das nächste Demo an, welches unter dem Namen "Another Spiritworld" acht Stücke enthält und eine leichte Thrash Schlagseite aufweist. Im folgenden Jahr besinnen sich die Jungs aber wieder eher auf ihre melodischeren Anfänge und holen sich mit Melanie Damm eine Keyboarderin in die Band. Auch mit allerlei technischen Geräten experimentieren sie mehr und mehr herum, was dazu führt, dass ein Drumcomputer immer öfter zum Einsatz kommt und sich Andreas wieder mehr auf's Gitarrespielen konzentrieren kann.

Mit "Winter 1945" erscheint 1998 dann die erste CD in Eigenproduktion und musikalisch bieten die Herren und Dame eine Mischung aus Power Metal mit leichten Gothik anleihen. Von der Presse kommt einiges an Lob rüber und Einzel Gigs mit Bands wie den Flowing Tears, Blackened oder Garden Of Gehenna stehen an. Doch schon kurze Zeit später rappelt es mächtig im Karton. Zuerst verabschiedet sich Melanie aus der Band, wird aber durch Christian Beyer ersetzt. Mit Chris Bückling findet man kurzfristig einen neuen Drummer, der zischt aber bald wieder ab und Manuel und Andreas folgen ihm. Anstatt aber den Kopf in den Sand zu stecken, setzen Sascha, Martin und Christian die Arbeiten am neuen Album fort und stellen sehr schnell fest, dass die Vorgehensweise als Trio bestens funktioniert.

Die Musik wandelt sich immer weiter vom Metal weg zum Gothik Bereich und bevor die drei mit Bruno Kramm von Das Ich ins Danse Macabre Studio gehen, wird aus Desperation noch schnell Despairation. Nach den Aufnahmen stößt in Person von Christoph Grünert ein neuer Basser zur Band, der sich das Material in kürzester Zeit drauf packt und sich das Quartett endlich mal wieder live blicken lassen kann. Für das Album "Scenes From A Poetical Playground" finden sie in Moonstorm Records einen geeigneten Partner und somit steht die Scheibe 2000 in den Regalen. In der folgenden Zeit wird es erst mal etwas ruhiger um die Band, da sie im Homestudio von Martin schon mit den Arbeiten zum nächsten Album beschäftigt sind. Nur im April spielen sie unter der Regie von Hardy Fieting (Scream Silence) mit "Wolf Moon" einen Track für den "Blood, Sweat And Tears - A Tribute To Type O Negative" Sampler ein.

Erst im August kehren Despairation mit Hardy ins Studio nach Berlin zurück, um "Songs Of Love And Redemption" einzuspielen. Bis zur Veröffentlichung vergeht aber noch einige Zeit, die mit Konzerten leidlich genutzt wird. Als das Album 2002 endlich erscheint, wird wieder deutlich, dass sich Despairation nicht auf einen Stil limitieren lassen, sondern auch mit Elementen aus Trip Hop, Electro und der Klassik experimentieren und diese gekonnt in ihren Sound integrieren.

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