Porträt

laut.de-Biographie

Denham Smith

"Ich bin ein R'n'B-Typ", so Denham Smiths Selbsteinschätzung. Auf einen einzigen Stil will er sich aber nicht festnageln lassen. "Mir gefällt immer die Mischung. Ich springe gern hin und her." Eins jedoch steht felsenfest: "Meine Wurzeln liegen im Reggae."

Kein Wunder: Richard Alwin Smith erblickt das Licht der Welt am 28. April 1976 in St. Ann auf Jamaika. Als sechstes von elf Kindern wächst er an der Nordküste der karibischen Insel auf.

Sein musikalischer Werdegang lässt sich geradezu klassisch an. Mit zehn Jahren singt er im Gospel-Chor seiner Gemeinde. Mit 15 hat er bereits die erste eigene Band, Chilli Hill & The Crew, mit der er durch die lokalen Hotelbars tingelt.

Denham Smith entwickelt aus Gospel und Soul unter dem Einfluss der auf Jamaika allgegenwärtigen Soundsystem-Kultur seinen ganz eigenen Stil. In seinem Gesang begegnen sich traditionelles Reggae-Deejaying, Dancehall-Toasting und temporeiche Rap-Parts.

Seine Touren dehnen sich immer weiter aus. Trotzdem bricht er 1995 seine Zelte auf Jamaika ab und zieht nach Deutschland. In Köln knüpft er Kontakte zur dortigen Musik-Szene. Zusammen mit dem Sänger, Songwriter und Produzenten Nexx hebt er das gemeinsame Unterfangen Lexx aus der Taufe.

Das R'n'B- und Soul-Projekt kommt bei einem Indie-Label unter. Bis die Verträge nach einiger Zeit ausgelaufen sind, haben sich allerdings auch die Protagonisten auseinander entwickelt.

Demham Smith geht fortan seiner eigenen Wege, singt bei verschiedenen Formationen, tritt mit unterschiedlichen Soundsystems auf, schreibt Musik für Film- und Fernseh-Produktionen und steht im Vorprogramm von Kollegen, darunter Beverly Knight und Horace Brown, auf der Bühne.

Seit 2008 widmet er sich verstärkt dem Reggae und Dancehall, der Musik seiner Heimat. Mit der Single "Jezzibell" landet er einen Hit, der besonders in England auf offene Ohren stößt. Denham Smith schiebt ein Mixtape, "Fusion In Me" nach. Bis das Debüt-Album "Come Wid It" erscheint, schreiben wir allerdings bereits das Jahr 2012.

Längst haben diverse Produzenten das Potenzial entdeckt, das in seiner Kehle schlummert. "Play me some drum and some bass when we rock this place." Diesem bescheidenen Wunsch kommen Ben Bazzazian, Jr. Blender, Lazy Youth und wie sie alle heißen nur zu gerne nach.

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