Porträt

laut.de-Biographie

Deadsoil

Im Herbst 2002 packt Christian Bass bei Night In Gales seine Koffer und gründet mit seinem Kumpel Boris Pracht - der gerade seine alte Band Copykill zu Grabe getragen hat - in Koblenz eine neue Combo namens Deadsoil.

Mit Jan Olejnik findet sich schnell ein zweiter Gitarrist. Auch der ehemalige Six Reasons To Kill-Basser Stefan Eutebach schließt sich den Jungs an. Nun fehlt nur noch ein passabler Shouter, den sie in Person von Marcel Ströter (Drift) finden.

Mit ihm etablieren sie ihren Metalcore recht schnell nicht nur in der näheren Umgebung, sondern fahren auch kleinere Touren mit Poison The Well, Hatebreed, The Haunted, Dew-Scented oder Darkest Hour und kommen dabei auch in den europäischen Nachbarländern herum.

Im Juni 2003 bringen Deadsoil endlich ihre erste EP über das kleine Label Poisonfree.com raus und ernten fast nur positives Feedback. Allerdings ist Marcel der Stundeplan etwas zu voll, weshalb er sich aus dem Line-Up ausklinkt. Seine Platz nimmt Friedrich Weber ein, der stimmlich etwas variabler ist als sein Vorgänger.

Als die Band Ende 2003 schließlich bei LifeForce Records unterzeichnet, stehen die Zeichen auf Sturm. Nachdem Jens Basten (ebenfalls Ex-Night In Gales) den Platz von Jan eingenommen hat, beginnen Deadsoil mit den Aufnahmen zu "The Venom Divine". Das Album erscheint im August zunächst in Europa, einen Monat später auch in den Staaten.

Mit Hatesphere und Born From Pain besteigen Deadsoil daraufhin in den Tourbus, um durch Europa zu reisen, ehe sie im Februar 2005 mit Calico System, Warrior System und Reflux in den Staaten unterwegs sind.

Basser Stefan muss sich im Laufe des Jahres darüber klar werden, ob er bei der Band bleiben oder sich lieber auf seinen Job konzentrieren will. Letztendlich hängt er den Bass schweren Herzens an den Nagel - beziehungsweise drückt diesen Andreas Schüssler von Reincarnated in die Hand.

Dieser ist schon auf dem neuen Album zu hören. Auch auf einer kleinen UK-Tour mit The Black Dahlia Murder ist er im Boot. Ende Mai 2006 erscheint "Sacrifice". Quasi im Anschluss an die Veröffentlichung startet die Tour mir Illdisposed.

Im Laufe der nächsten Jahre kommt es immer wieder zu Umbesetzungen innerhalb der Band. Obwohl Deadsoil bereits neues Material geschrieben und zum Teil aufgenommen haben, ziehen sie Ende Oktober 2009 die Reißleine: Die Band löst sich auf.

Alben

Deadsoil - Sacrifice: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2006 Sacrifice

Kritik von Michael Edele

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