Porträt

laut.de-Biographie

Days In Grief

Im Herbst 2001 finden sich Jörg Ahrens (voc., bas.), Sebastian Blaschke (git., voc.), Florian Raatz (git.) und Max Schreiber (dr.) zu Days In Grief zusammen. Sie schreiben ein paar Songs und nehmen in der Nähe von Köln ihr erstes Demo auf. Zusammen mit dem Output einer zweiten Demo-Recording-Session frickeln sie "... Lessons From The Past" zusammen, das Ende März 2002 erscheint. Zu dieser Zeit beginnen sie, ihre Interpretation von harten Postcore-Sounds auf die Jugendzentrenbühnen und in die kleinen Clubs des Kölner Umlands zu bringen.

Anfang 2003 nehmen Days In Grief ein weiteres Album namens "Poetic Licence" auf, das eigentlich ein in Eigenproduktion entstandenes Underground-Ding werden sollte. Doch die selbst gebrannten CDs erweisen sich als qualitativ zu schlecht, und so sieht sich die Band gezwungen, die ganze Fuhre zu verschrotten.

Ein paar der Exemplare schickt sie aber dennoch als Demo raus. Sie werden erhört, und so unterzeichnen Days In Grief im Frühjahr 2003 einen Vertrag bei Poisonfree.com Records. Im heißen August und September nehmen sie "Portrait Of Beauty" in Leverkusen auf. Nach ein paar Querelen mit dem Label wechseln die Vier zu EatTheBeat Music.

Im März 2004 erscheint endlich "Portrait Of Beauty", ein kurzweiliges Album, das zeitweise an At The Drive-In oder Boysetsfire, aber auch an Bands wie Thrice erinnert und die Messlatte nicht nur für Days In Grief ziemlich weit nach oben schiebt. So ein Ding will erst mal getoppt werden.

Nachdem sich DIG im Sommer und Herbst des Jahres die Hintern im Tourbus wundgesessen haben, geht es direkt zurück ins Studio, um den Nachfolger zu "Portrait Of Beauty" aufzunehmen. Dieser wird "Behind The Curtain Of A Modern Tomorrow" benannt und erscheint im Juni 2005, nur rekordverdächtige 15 Monate nach dem Debüt. Eine technische Weiterentwicklung ist deutlich zu hören, allerdings bieten Days In Grief auch nichts bahnbrechend Neues.

Im Sommer supporten sie unter anderem My Chemical Romance und Bullet For My Valentine, gegen Ende des Jahres dürfen sie mit den Donots die Bühne teilen. 2006 spielen sie ihr 200. Konzert, bevor es im Oktober wieder mit My Chem on the road geht.

Im Juli 2007 platzt dann die Bombe. Days In Grief geben in einem langen Statement ihre Bandauflösung bekannt. Darin heißt es: "Vor etwa einem Jahr fiel bei uns schließlich die Entscheidung, die Band nur noch als Hobby zu betreiben, um nicht mehr verbissen dem einen großen Ziel hinterher zu laufen. Leider ist uns klar geworden, dass wir damit einen wichtigen Teil für den die Band in unseren Augen immer stand, begraben haben. Wir haben daher beschlossen an dieser Stelle einen würdigen Abschluss für dieses großartige Kapitel in unserem Leben zu finden und die Band aufzulösen."

Ein Abschiedskonzert, das gleichzeitig als Record Release Party für ein abschließendes Album dient, wird auf den 29.12.2007 terminiert. Mit im Gepäck die Hardcore-Formation Cobretti. Bis dahin heißt es, alles muss raus. Unter anderem versteigert die Band ihren Tour-Van bei Ebay.

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