Porträt

laut.de-Biographie

Dark Age

Ursprünglich noch unter dem Banner Dyer's Eve legen Sänger und Gitarrist Eike Freese, Basser Oliver Fliegel und Drummer André Schumann 1994 in Hamburg los. Den Namen entlehnen sie einem Song von Metallica. Als sie sich ein Jahr später in Dark Age umbenennen, holen sie sich die Inspiration dazu bei den Polen von Vader.

Neu im Line-Up ist Keyboarder Martin Reichert, der den Sound mit dem etwas später einsteigenden Gitarristen Finn Dierks deutlich melodischer macht. Finn verlässt aber genau wie Basser Olli die Band bereits wieder im Demostadium, weswegen Jörn Schubert die zweite Klampfe übernimmt und Torsten Eggert den Bass. Kurzfristig versuchen sie, ihren Sound mit Hilfe einer Violinistin aufzupeppen, geben das Experiment aber bald wieder auf.

Als Quintett veröffentlichen sie 1999 ihr Debüt "The Fall" über Remedy Records. Musikalisch sind sie im melodischen Death Metal-Bereich einzuordnen, lassen es sich aber auch nicht nehmen, hin und wieder mit ein paar Gothic-Anleihen zu spielen. Das setzen sie auf den nächsten Alben fort und sorgen so für einen gewissen Wiedererkennungswert in ihrem Sound. Gitarrist Jörn steigt vorübergehend noch bei Holy Moses ein, während Drummer André schon eine ganze Zeit bei StormWarrior aktiv ist.

Nach drei Alben sind sie bei Remedy Records raus und versuchen mit "Dark Age" 2004 einen Neuanfang. Zusammen mit Primal Fear, Freedom Call und Metalium geht es durch Europa, was für die Hamburger ein ganz neues Gefühl ist. Vor allem in Frankreich schlagen sie richtig ein und so drehen sie 2005 nochmal ein paar Runden mit Torment und Paragon. Während der Tour schneiden sie in der Markthalle auch die Aufnahmen für ihre erste DVD "Live, So Far..." mit.

Die Zeit bis zur nächsten Scheibe "Minus Exitus" zieht sich hin. Zum einen steigt Basser Torsten aus und wird durch Alex Franck ersetzt. Zum anderen baut Bandchef Eike ein neues Studio, was sich länger als geplant in die Länge zieht. "Minus Exitus" kommt schließlich Anfang 2008 und knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Bis auf ein paar Einzelgigs und Festivals bleibt es eher ruhig um die Hamburger, die sich Ende des Jahres bereits wieder an die neuen Songs machen.

Nachdem man im Mai bei AFM Records unterschrieben hat, sehen Dark Age der Zukunft entspannter entgegen und veröffentlichen Anfang November 2009 "Acedia". Zusammen mit In Arkadia geht es kurz darauf durch Frankreich.

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