Porträt

laut.de-Biographie

Carolyn Leonhart

Carolyn Leonhart ist bisher als Backgroundsängerin für Steely Dan am prominentesten in Erscheinung getreten. Seit 1996 unterstützt sie als Sängerin die legendäre 70er-Kultband auf ihrem Weg ins neue Jahrtausend. Zur Welt gekommen ist die Frau mit der sanften Soulstimme in Manhattan. Als Tochter des Jazzbassisten Jay Leonhart und der Sängerin Donna Leonhart wächst sie in einer musikalischen Umgebung auf und beginnt "as soon as I could speak" zu singen. Eine ihrer frühesten Erinnerungen an diese Zeit bezieht sich auf das mitträllern der Songs von Stevie Wonder, den Doobie Brothers und Earth, Wind & Fire.

Auf der High School für Musik und darstellende Kunst genießt sie die Mitgliedschaft im preisgekrönten Gospelchor am meisten. Im Anschluss an ihre High School-Zeit absolviert sie ein Studium für vergleichende Religionswissenschaften in Rochester, das von Engagements in verschiedenen Jazzensembles begleitet wird.

Danach kehrt sie nach New York zurück, um als Sängerin ihre ersten Preise zu kassieren, darunter den Downbeat Jazz Vocalist-Preis des Jahres 1993 und einen ehrbaren dritten Platz bei der Thelonious Monk Vocal Jazz Competition 1994. Im Japan veröffentlicht sie zur selben Zeit mehrere erfolgreiche Soloalben. Dort verdient sie inzwischen einen beachtlichen Teil ihres Lebensunterhalts als Werbeträgerin für Panasonic, von denen sie 1996 als 'musikalische Botschafterin' zur Sommerolympiade nach Atlanta und 1998 zur Winterolympiade nach Nagano geschickt wird. Daneben performt sie auf mehreren Compilations der erfolgreichen japanischen Samplerreihe "Sound Essay".

1996 steigt sie zunächst als Live-Backgroundsängerin bei Steely Dan ein. Später ist sie auch auf deren CD-Releases "Two Against Nature" (2001) und "Everything Must Go" (2003) zu hören. Aus dieser Zusammenarbeit resultieren neben einem gestiegenen Bekanntheitsgrad auch drei Grammys. Ebenfalls 1996 reist sie für eine Kooperation mit dem Schweizer Schlagzeug-Ensemble nach Zürich. Dort lernt sie die Perkussionisten Stephan Diethelm und Matthias Eser kennen und musikalisch lieben. Sie lässt sich von deren eigens entwickeltem Glasinstrumentarium inspirieren und versüßt ihre filigranen Kompositionen zwischen Soul, Jazz und Electropop mit ihrer sensibel souligen Stimme. Aus dieser Zusammenarbeit entsteht das Projekt Lyn Leon und die Alben "Glass Songs" (1998), "Glass Lounge" (2004) und "Private Pop" (2005).

Neben diesen Projekten veröffentlicht Carolyn Leonhart 2000 ihr Soloalbum "Steal The Moon". Darauf wird sie u.a. unterstützt von der Drummer-Legende Jimmy Cobb, ihrem bassspielenden Vater Jay und dem Gitarristen David Gilmore.

Alben

  • Carolyn Leonhart

    Carolyn Leonhart präsentiert sich im Netz informativ, Up-To-Date und sehr flashig.

    http://www.carolynleonhart.com
  • Lyn Leon

    Bei Lyn Leon ist sie Frontfrau.

    http://www.lynleon.com
  • Steely Dan

    Bei Steely Dan ist sie Backgroundsängerin.

    http://www.steelydan.com

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