Porträt

laut.de-Biographie

Burn

Wer auf die aus Loughborough stammenden Hardrocker Burn erst mit ihrem Album "Global Warning" aufmerksam wird, wird wohl schnell feststellen, dass die Briten ihre Karriere eigentlich schon 1991 gestartet haben, zwischen ihren zweiten Album "Spark To A Flame" und "Global Warning" aber eine langjährige Pause eingelegt haben. Doch zurück zum Anfang der Geschichte:

Die geht eigentlich sogar schon in den 80ern los, als Sänger Jeff Odgen, Gitarrist Rab DeVenney, Basser Marc Stackhouse, dessen Bruder Barney und Drummer Karl Bee sich unter dem Namen Renegade zu einer Band zusammen schließen, aber nur eine Handvoll Gigs spielen. Auch eine College-Tour in den Staaten bringt in Sachen Bekanntheitsgrad nicht wirklich viel ein. Also beschließen sie Anfang der 90er einfach einen Neuanfang, benennen sich in Burn um und veröffentlichen 1993 ihr Debütalbum "So Far So Bad".

Obwohl die Grungewelle gerade auf dem Höhepunkt steht und mit melodischem Hardrock kaum was zu holen ist, bekommen sie für ihre Scheibe fast durchgehend positive Kritiken. Davon beflügelt machen sie sich nach ein paar Touren an die Arbeiten zum Nachfolger, der auf den Titel "Spark To A Flame" hört und 1995 erscheint. Die Reviews sind zwar nicht mehr ganz so euphorisch, doch durchwegs positiv und im folgenden Jahr spielen sie auf dem God '96-Festival in Wigan mit dem Headliner Ten.

Sowohl in den Staaten, als auch in Europa sind sie im Anschluss auf Tour und lassen sich mit ihrem dritten Album ordentlich Zeit. Als sie 2001 schließlich mitten in den Aufnahmen stecken, kommt Drummer Karl bei einem Motorradunfall ums Leben. Das wirft alles über den Haufen. Da die Band seit den Highschool-Tagen aus engen Freunden besteht, sind sie nach dem tragischen Unfall kurz vor dem Split. Letztendlich reißen sie sich nochmal zusammen und holen sich Robbie 'Vom' Morris (Ex-Crazyhead), um wenigstens noch ein paar Konzerte zu spielen. Als dann aber noch Gitarrist Rab die Segel streicht, ist erst mal Schicht im Schacht.

2004 kommt aber langsam wieder Bewegung in die Sache und mit den beiden Gitarristen Julian Phil Hammond (Ex-Alien) und Julian Nicholas (Ex-Rogue Male), machen sie sich daran, die Ideen vom nie erschienenen dritten Album neu auszuarbeiten. Im Frühjahr 2006 holen sich Burn mit dem ehemaligen Ted Nugent/Praying Mantis-Drummer Benjy Reid weiteres, frisches Blut in die Band und machen sich daran, der Scheibe den letzten Schliff zu verpassen. In Großbritannien erscheint "Global Warning" schon im April 2007 und wird doch überall abgefeiert.

Mit den Scorpions spielen sie im Juli auf dem Rock & Blues Custom Festival in Derbyshire und zeigen auch dort, dass wieder mit ihnen zu rechnen ist. Im Rest Europas erscheint das Album erst Ende Februar.

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