Porträt

laut.de-Biographie

Blackshine

Ursprünglich unter dem Namen Hetsheads gegründet, legen Sänger/Gitarrist Anders Strokirk, Gitarrist Joakim Stabel, Basser Fredrik Holmberg und Drummer Anders Freimanis 1988 in Schwedens Hauptstadt Stockholm los. Zunächst orientieren sie sich noch am Death Metal und legen 1995 über Repulse Records eine ganz ordentliche Scheibe vor.

Bald jedoch ändert sich der Stil der Band beträchtlich und so sehen es die Jungs als nötig an, auch den Namen der Band zu wechseln. Obwohl sich im Line-Up nichts ändert, nennen sie sich fortan lieber Blackshine und unterzeichnen einen Deal bei G.U.N. Records. Noch bevor dort ihr Debütalbum "Our Pain Is Your Pleasure" erscheint, legen sie schon die ersten Abstecher in Deutschland hin.

Nachdem die Scheibe in den Regalen steht, touren sie mit U.D.O. schon quer durch Europa und anschließend mit Bruce Dickinson durch Skandinavien. Ihren Sound beschreiben sie inzwischen als Goth'n'Roll und für die anständige Produktion der Scheibe hat der ehemalige Tiamat/Lithium-Basser Johnny Hagel gesorgt. Allerdings wird es danach relativ ruhig um die Band und allein der Ausstieg von Drummer Anders sorgt für eine News.

Seinen Platz nimmt daraufhin Hakan Erisson (Face Down/Godblender) ein, der auch auf dem im Frühjahr 2001 eingespielten "Soulless & Proud" zu hören ist. Im Sommer des Jahres spielen sie auf dem Wacken Open Air und touren mit Entombed durch Schweden. Erst knapp ein Jahr später ist das Album via SPV auch zu kaufen und bestätigt den guten Eindruck des Debüts erneut. Sänger Anders gibt derweil auch einen Gastauftritt bei den Kollegen von Necrophobic.

Im Oktober 2002 wollen sie eigentlich mit In Flames durch Deutschland ziehen, verlieren den Job aber an Soilwork. Alles nicht weiter schlimm, denn so geht es einfach im Vorprogramm von Lacuna Coil und Sentenced auf Tour. Da Hakan sich inzwischen wieder um andere Sachen kümmert, sitzt der vorherige Merciless/Dia Psalma-Drummer Stefan 'Stipen' Karlsson hinter den Drums. Zwischenzeitlich holzt er auch noch bei Transport League, fühlt sich bei Blackshine vorerst aber ganz wohl.

So geht es wieder fleißig an die Arbeit und obwohl sie sich auch schon wieder von SPV getrennt haben, geben die Schweden nicht auf. Dieses Mal dauert es auch nicht fünf, sondern nur vier Jahre, bis sich die Band zurück meldet. So spielen sie "Lifeblood" ein und sehen sich nach einem neuen Deal um. Allerdings macht sich Stipen nach den Aufnahmen unverständlicherweise in Richtung Harms Way vom Acker. Zum Glück finden Blackshine in Chris Barkensjö (Kaamos) schnell Ersatz.

Der steigt im Februar zusätzlich noch bei Face Down ein und im Juli ergattert das Quartett endlich einen Deal bei Dockyard 1 Records. Die stellen die Scheibe Ende September endlich in die Läden.

Alben

Blackshine - Lifeblood: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2006 Lifeblood

Kritik von Michael Edele

Thrash'n'Roll, der groovt wie Schnitzel mit Pommes. (0 Kommentare)

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