Porträt

laut.de-Biographie

Black Tide

Auch im zweiten Jahrtausend nach Christi Geburt muss man sich um den Nachwuchs im Metal keine Sorgen machen. Auch Jungvolk, das beim Erscheinen der ersten Maiden-Scheiben noch nicht mal ein Glänzen in den Augen ihrer Eltern waren, fühlen sich nach wie vor dem harten Sound verbunden und greifen eifrig nach den Sternen.

So gründen die Brüder Gabriel (Gesang, Gitarre) und Raul Garcia (Bass) zusammen mit Gitarrist Alex Nuñez 2004 in Miami im amerikanischen Bundesstaat Florida ihre Band Radio. Alex ist zu der Zeit gerade einmal 13 Jahre alt, Gabriel aber erst 10! Da Raul nicht mit demselben Eifer bei der Sache ist wie Gabriel und Alex, scheidet er bald wieder aus. Zachary Sandler (Bass) und Drummer Steven Spence komplettieren das Line-Up.

Auch die sind von ihrem ersten, offiziellen Bier noch Jahre entfernt, glauben aber ebenfalls an die Musik ihrer Band. Dank ihres Managers Chris Andrews kommen sie in der Gegend in und um Miami zu einigen Gigs. Bald wird auch die Musikindustrie auf die vier Jungspunde aufmerksam, die so talentiert einen Sound praktizieren, der sonst nur von deutlich älteren Bands gespielt wird. Eine Mischung aus Hardrock und Metal ist man von solchen Greenhorns eigentlich nicht gewohnt.

Bereits 2005 haben sie einen Demo-Deal mit Atlantic Records in der Tasche, die ihre Option aber nicht wahrnehmen. So kommen sie ein Jahr später bei Interscope unter. Die ändern den Namen in Black Tide und setzen Manager Chris vor die Tür. Auch im weiteren Verlauf werden Nägel mit Köpfen gemacht, denn die Single "Shockwave" geht nicht nur bei 'Headbangers Ball' auf MTV2 auf Dauerrotation, sondern landet auch auf dem Video Game Rock Star.

Eigentlich hätten sie 2007 auf der Ozzfest-Tour mit dabei sein sollen, doch der Hauptsponsor Jägermeister erhebt Einspruch und schmeißt die Jungspunde wieder aus dem Billing. Schließlich ist keiner von ihnen auch nur annähernd alt genug, um den Kräuterlikör offiziell saufen zu dürfen. Auf ein paar Dates sind sie dennoch mit dabei, gehen anschließend aber mit Avenged Sevenfold und All That Remains auf Tour, ehe sie Ende 2007 mit Produzent Johnny K. (Machine Head, 3 Doors Down, Disturbed) ins Studio gehen, um dort ihr Debüt aufzunehmen. Auf dem ist auch eine Coverversion von Metallicas "Hit The Lights" vertreten.

In den Staaten kommt "Light From Above" bereits Mitte März 2008 auf den Markt und steigt auf Anhieb in die Top 100 der Billboard Charts ein. Nach Abstechern mit Airbourne nach Deutschland erscheint Anfang August das Album auch bei uns. Zu der Zeit sind sie daheim schon mit Slipknot, Disturbed, Machine Head, Mastodon und einigen anderen im Rahmen der 'Rockstar Mayhem Festival'-Tour unterwegs. Für September stehen auch schon die Dates mit Bullet For My Valentine im Vereinigten Königreich.

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