Porträt

laut.de-Biographie

Bjørn Berge

Der Norweger knüpft an große Traditionen an: Deltablues-Heroen wie Robert Johnson, Mississippi John Hurt oder Skip James verschlingt Bjørn Berge genauso wie John Hammond, Johnny Winter, Stevie Ray Vaughan oder seinen absoluten Liebling, den Slide-Gitarristen Roy Rogers.

1968 in Hausegesund an der Westküste des skandinavischen Landes geboren, greift Berge im Alter von 13 zur Gitarre und der Blues nach ihm. Der programmatisch ehrliche Titel seines Major-Debüts von 1999 lautet nicht umsonst: "Blues Hit Me". Im Laufe der Jahre wechselt der Tattoo-Fan und Autodidakt ins Profilager.

Berge tritt zwar bevorzugt solo in Erscheinung, allein mit seiner Stimme, Gitarren und Effektgeräten ausgerüstet. Er arbeitet im Studio aber gerne mit Gästen zusammen. Einzelne Musiker begleiten ihn zuweilen auf seinen Konzertreisen, die ihn im neuen Jahrtausend durch ganz Europa und die USA führen.

So grast er Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien oder die Niederlande ab und spielt ab Mitte des Jahrtausends auch auf großen Festivals.

Rock und Blues - ob in Balladenform oder fast mit Metal-Antlitz dargeboten - sind die Spezialität des Nordmannes. Dabei interpretiert er eigene Stücke oder er covert, etwa Motörhead oder Frank Zappa. Oder er arbeitet mit Kollegen zusammen. Bei seinen Landsleuten hat er längst einen Stein im Brett, wie zwei Spellemannsprisen, das norwegische Grammy-Pendant, für die Alben "String Machine" und "Illustrated Man" dokumentieren.

Für sein 2007 erscheinendes achtes Cover-Album "I'm The Antipop" nimmt er sich Audioslave, Black Sabbath, Rage Against The Machine, Led Zeppelin, Primus oder die Red Hot Chili Peppers vor. Dabei unterstützt ihn der Perkussionist Harald Levang.

Der Pickingexperte veröffentlicht weiter Album um Album und tritt regelmäßig in Europa und Nordamerika auf. 2012 berichtet er seinen Fans online, er habe just in zwei Tagen sein bis dato schnellstes Album eingespielt. Auf "Mad Fingers Ball", das im Februar 2013 erscheint, zeigt er mal wieder, das er an der Akustikgitarre wenig Konkurrenz zu fürchten braucht.

Dabei lohnt es sich besonders, ihn auf der Bühne zu erleben. Seine Live-Show hinterlässt offene Münder, ersetzt der Norweger dank seiner Power doch ein komplettes Trio: Mit dem Daumen zupft er den Bass, mit den Fingern die Solo-Gitarre und stampft dazu auf wie ein Drumkit - ganz in der Tradition der alten Blueser.

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