- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Wenige Monate bevor die Crossover-Pioniere Rage Against The Machine ihr 10-jähriges Jubiläum hätten feiern können, verlässt Zack De La Rocha 2000 die mittlerweile fast schon legendären Politrocker. Er sei sehr stolz auf die musikalischen und politischen Errungenschaften der Band, könne seine persönlichen Vorstellungen in Zukunft aber nur noch alleine umsetzen.
Seitdem wartet die Welt auf De La Rochas "beatlastiges" Soloalbum. DJ Muggs (Cypress Hill), Drummer ?uestlove (The Roots), Roni Size, El-Producto (Company Flow), Outkast, DJ Premier oder DJ Shadow werden als Produzenten ins Spiel gebracht. Der geschockte RATM-Mastermind Tom Morello sagt später, Zack habe schon vor dem Split eine zweijährige Pause einlegen wollen.
Derweil bringt sich Cypress Hill-Rapper B-Real als Ersatzmann ins Gespräch: "Vielleicht seht ihr mich im nächsten Jahr als Frontmann. Ich könnte Zacks Shit in einer Sekunde lernen. Und ich wäre sehr stolz, denn es ist wichtig, dass die Band weitermacht", sagt er dem britischen Melody Maker. Seine Stamm-Crew verlassen würde er jedoch nicht. An seiner Stelle verschwinden die drei verbliebenen RATM-Mitglieder Brad Wilk (dr), Tim Commerford (b) und Tom Morello (git) im März 2001 mit Ex-Soundgarden-Sänger Chris Cornell, der nach seinem Soloalbum (1999) mehr oder weniger von der Bildfläche verschwunden ist, im Studio, um dort neue Songs aufzunehmen.
Zuvor hatte der Vierer bereits versuchsweise drei Stücke eingespielt. Beide Seiten äußern sich sehr zufrieden über das Resultat: "Cornell ist einer der größten Sänger und Songwriter der Rockgeschichte", lobt Morello in den höchsten Tönen. Im Mai verdichten sich die Hinweise, ein gemeinsames Album, das unter neuem Namen veröffentlicht werden soll. Unter der Regie von Rick Rubin, der den Anstoß zur neu formierten Supergroup gibt, sind in 19 Tagen 21 Tracks eingespielt.
Zwischenzeitlich schließt der amerikanische Secret Service das Messageboard der offiziellen RATM-Homepage wegen angeblich "aufrührerischer Postings" zu den Terrorschlägen gegen die USA. Dazu bezieht Morello auf der Website Stellung: "Unsere tiefste Sympathie gilt den Opfern der Angriffe und ihren Familien. Der Verlust unschuldigen Lebens ist schrecklich. Lasst uns gegen solche Gewalt zusammen stehen, wann immer sie geschieht und gleichgültig, ob sie im Namen religiöser Fanatiker oder unserer einheimischen Führungsschicht verübt wird."
Ende März 2002 verkündet Cornell plötzlich und ohne Begründung seinen Ausstieg aus dem neuen Projekt namens Civilian (ein erster Gig beim Ozzfest wird abgesagt). Im Juli kehrt er wieder zurück, das Quartett einigt sich auf ein neues Management (The Firm) und legt so die Differenzen ad acta. Mittlerweile kursieren 13 Civilian-Stücke als Demo-Versionen im WWW. Morello ist stinksauer: "Irgend so ein Idiot aus den Bad Animal Studios in Seattle hat ein paar Demos gestohlen und sie ohne Erlaubnis ins Netz gestellt. Ich bin wirklich verdammt sauer. Die Songs hören sich absolut nicht an, wie das, was auf der Platte sein wird und ich kann es kaum erwarten, dass die Leute das wirkliche Album hören können."
Im September kehrt der Aggro-Vierer unter dem Namen Audioslave in ein Studio zurück. Mit einem pyrotechnischen Spektakel beim Videodreh zur ersten Single "Cochise" (Regiesseur Mark Romanek) sorgen Audioslave für erstes Chaos. Nachdem sich tausende Anwohner aus Angst vor einem Terroranschlag bei Behörden und Medien melden, sperrt die Polizei sämtliche Freeways um das kalifornische San Fernando Valley. Am 18. November erscheint auf Epic das gleichnamige Debut-Album der Band. Das Echo ist geteilt. Nicht zuletzt weil Ex-Grunger und Led Zeppelin-Fan Cornell in seinen Texten alles andere als den politischen Agitator gibt.
Neben den bekannten schweren und energetischen RATM-Rhythmen fließen verstärkt melodiöse und ruhigere Passagen ins Songwriting ein. Morello betont anlässlich der Veröffentlichung, seine Combo habe bereits genug Material für ein zweites Album (dass aus vertraglichen Gründen bei Interscope, dem Label Cornells, erscheinen muss) im Kanal. Stücke mit dem Rapper DMX sind ebenfalls eingespielt. Am 24. Januar 2003 geben Audioslave ihr erstes Deutschland-Konzert in der Berliner Columbiahalle. Zu "Show Me How To Live" erscheint im August eine DVD mit drei Videos, der NYC-Performance Live On Broadway sowie Behind The Scene-Material. Das Album-Debüt heimst mittlerweile auf der ganzen Welt Gold und Platin ein.
Obwohl Audioslave mit ihrer Musik weniger politische Inhalte als bisher transportieren, bezieht Morello dann einige Wochen später im Irakkrieg klar Stellung gegen den Alleingang des US-Präsidenten. Drummer Wilk macht im Juli 2004 einen kleinen Abstecher ins Filmgeschäft und tritt mit Tools Maynard James Keenan in dem Kuzfilm "Sleeping Dogs Lie" auf, der Monate später beim kalifornischen Sundance Film Festival aufgeführt wird.
Mittlerweile denkt das Quartett auch an sein zweites Werk. "Out Of Exile" erscheint im Mai 2005 und steigt in den USA auf Platz eins sowie in vielen anderen Ländern in die Top Five ein. Die erste Single "Be Yourself" wird zum Titeltrack der ARD-Sportschau erkoren. Das europäische Festland besuchen Morello, Cornell und Co. im Frühling und Sommer. Am 6. Mai setzen sie außerdem erneut eine Art politisches Zeichen, auch wenn es ihnen in erster Linie um die musikbesessene Jugend geht. Mit Genehmigung der kubanischen sowie der US-Regierung spielen sie vor mehreren zehntausend begeisterten Fans als erste US-Rockband gemeinsam mit anderen kubanischen Musikern ein vierstündiges Live-Konzert auf dem Anti Imperialist Plaza in Havanna.
Auch im privaten Sektor bleibt die Band aktiv. Cornell modelt für John Varvatos. Der Mode-Designer wählt den Sänger zum Gesicht für seine Frühjahrs/Sommer-Kollektion 2006. Zuvor verklagt Cornell noch seine Ex-Frau Susan Sliver auf über eine Million Dollar. Die Soundgarden-Managerin habe aus Bosheit Tantiemen veruntreut. Derweil bringt seine zweite Frau Vicky am 5. Dezember 2005 ihr zweites Kind auf die Welt, Söhnchen Christopher Nicholas. Und auch Drummer Wilk gibt sich dem positiven Stress hin. Fünf Tage später ehelicht er seine langjährige Freundin, die Seven Year Bitch-Sängerin Selene Vigil.
An der musikalischen Front gibt es Anfang 2006 ebenfalls Neues zu berichten: Audioslave sind auf der zweiten Ausgabe des "One Tree Hill"-Samplers vertreten. Ein Teil des Erlöses kommt der nationalen Stiftung gegen Brustkrebs zugute. Zudem spricht Cornell von einem neuen Album. Schon im Herbst 2005 testet der Vierer einige brandneue Tracks live. Ein Bandsprecher kündigt dann im Januar neben einer Tour den dritten Longplayer für Juni an.
Doch es dauert bis September. Am ersten des Monats erscheint neben der rotzigen R'n'R-Auskopplung "Original Fire", die Audioslave auf der Bandpage im Stream bereit stellen, die Langrille "Revelations". Die Platte stellen Morello und Co. weltweit in exklusiven Audiosessions schon im Sommer vor. Die Band sei nach der Welttour so eingespielt wie nie gewesen und habe die Live-Chemie in ein Studioalbum gießen wollen, erklärt Morello die zuweilen rauere Gangart. Der Videoclip zu "Original Fire" ist Ende Juni im Kasten, der Song "Revelations" findet sich im Soundtrack zum Videogame "Madden NFL 2007".
Im Sommer 2006 kündigt Sänger Cornell zudem sein zweites Solo-Album an, das allerdings erst nach dem Audioslave-Release in den Läden stehen soll. 2007 kümmert sich Tom Morello verstärkt um sein Soloprogramm als The Nightwatchman, das er bereits seit 2003 in Tourneepausen live vorstellte.
Auch vier Jahre nach der Fusion sieht sich die Supergroup gezwungen, dem Publikum zu erklären, dass man nun Audioslave sei und nicht mehr Rage Against The Machine. Wir sprachen mit Tom Morello und Brad Wilk über Kuba, die aktuelle Platte und den Schatten Zack De La Rochas.
Die Fans erlebten die Geburt eines Klassikers. Wenn Tom Morello, Tim Cummerford, Brad Wilk und Sänger Chris Cornell Rage Against The Machines "Killing In The Name" abfeuern, reicht der Moshpit von der Bühne bis zum Mischerturm - und Zack De La Rocha scheint vergessen. Mit Cornell am Mic kam der Stadionrock in Reichweite der einstigen Polit-Aggros, stießen Audioslave mit "Be Yourself" doch die Tür zum Mainstream gewaltig auf. Wirklich angekommen sind sie dort aber nur bedingt. Denn Morellos Gitarrenspiel hat an Coolness und Kraft nichts eingebüßt.
In hektischer Backstage-Atmosphäre (die Band trudelte erst eine Stunde vor ihrer Stagetime auf dem Southside-Gelände ein, und für Kollege Friedrich stellte die mitgeführte Kamera vor Aufregung plötzlich ein tiefgreifendes Mysterium dar) trafen wir auf ein entspannt professionelles Duo: Tom Morello und Brad Wilk.
Vor einigen Wochen habt ihr in Havanna eine große Show gespielt, reagieren die Fans auf Kuba anders als in den USA oder Europa?
Tom Morello: Ja, natürlich. Sie haben zuvor noch keine Rock-Show von solchem Ausmaß in ihrem Land erlebt. Ich denke, da kamen Fans und Neugierige, die Show war ja kostenlos. Um die 70.000 Leute waren vor Ort, das war super. Wir sind sehr stolz und fühlen uns geehrt, als erste amerikanische Rockband überhaupt dort aufgetreten zu sein. Und die Leute waren wirklich dankbar, dass wir für sie gespielt haben. Einige Songs kannten sie besonders gut, andere weniger, aber sie haben das Konzerterfahrung genossen und aufgesogen. Es war toll.
War der Gig in gewisser Weise auch ein politisches Statement? Euer Präsident boykottiert das Land und Fidel Castro stellt die Vereinigten Staaten als eine große Gefahr für das kubanische Volk dar. Konntet ihr vielleicht ein Zeichen der Versöhnung setzen?
Brad Wilk: Wir haben definitiv ein Musik-Embargo zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba beendet. Ich weiß nicht, ob es da um Versöhnung ging, aber es war ein musikalischer, kultureller Austausch.
Kommen wir zu eurem neuen Album. Mir scheint, als betont "Out Of Exile" eure melodische Seite deutlicher als das energetische Debüt ...
Brad Wilk: Mir scheint, du hast die neue Platte gar nicht ganz gehört? (Morello und Friedrich lachen)
Schon, ich meine vor allem einige ruhigere Stücke, die mehr gut funktionierendes Rock-Songwriting herausarbeiten als auf Power setzen.
Morello: Ich finde, wir bieten auf beiden Alben unterschiedliches Material. "Like A Stone", "I'm The Highway" oder "Getaway Car", ein Stück, das softer als jedes andere auf "Out Of Exile" ist. Und auf dieser Platte finden sich natürlich auch viele Rocker wie "Your Time Has Come", das Titelstück, "The Worm" ...
Wilk: "Man Or Animal" oder "Drown Me Slowly" ...
Morello: Die Platte ist vielseitig und wir haben sicherlich unsere melodischen Facetten erkundet. Aber wir wollen, dass die Leute wissen, dass wir sie jederzeit wegblasen können.
Habt ihr noch Stücke aus den Sessions zum ersten Album für "Out Of Exile" verwendet?
Wilk: Nein, es waren zwar noch Stücke übrig, aber wir haben ganz von vorne angefangen.
Tut sich Chris mit seinen Melodien und Vocals eigentlich leichter, wenn die Gitarren-Tracks schon stehen bzw. wie läuft euer Songwriting-Prozess ab?
Morello: Es passiert alles auf einmal. Er macht die Melodien zu den Songs, während die Musik entsteht.
Hat dich eigentlich irgendein Gitarrist während der Aufnahmen zu "Out Of Exile" besonders inspiriert?
Wilk: Ja! Oh, entschuldige. (Morello lacht)
Morello: Nein, nicht wirklich. Ich übe viel, bevor wir unsere Shows machen und meist verlasse ich mich auf meine Spontanität. Es passiert viel mehr intuitiv und live als nach Plan. Es gab daher keinen speziellen Einfluss auf mein Gitarrenspiel.
Brad, hältst du eigentlich Drum-Workshops ab, oder bist in irgendeiner Weise in der Drummer-Szene aktiv?
Wilk: Nein, ich habe damit nicht viel zu tun.
Für mich funktioniert die Fusion der RATM-Riffs und -Grooves mit den Siebziger-Rock-Vocals von Chris Cornell hervorragend. Einge RATM-Fans kritisieren aber das neue Line-up und sind der Meinung, dass mit dieser Backline allein der frühere Sänger Zack De La Rocha harmoniert. Sind das alles Ignoranten? (Morelllo und Friedrich lachen)
Morello: Ich lasse ihnen natürlich ihre Meinung. Sie müssen aber einsehen, dass Zack die Band verlassen hat. Musikalisch gesehen war es für Tim, Brad und mich wahrscheinlich die beste Sache, die uns passieren konnte, mit Zack Musik zu machen. Und die zweitbeste war, dass er die Band verlassen hat, so konnten wir mit Chris Cornell Musik machen. Als Zack ausstieg, hatten wir mit Rick Rubin gerade "Renegades" produziert, hingen gemeinsam ab und diskutierten, wie es weiter gehen soll - und haben eine Menge Soundgarden-CDs gehört ... Der Rest ist Geschichte.
Wilk: Außerdem haben wir "Badmotorfinger" schon gehört, als es mit Rage gerade erst richtig los ging. Mit Chris Cornell und Soundgarden sind wir also schon lange vertraut.
Wisst ihr eigentlich, was Zack von den Audioslave-Platten hält?
Morello: Das weiß ich genauso wenig wie du.
Wilk: Ich denke, er liebt sie. Wirklich, ich glaube, er mag Audioslave.
Wenn ihr jetzt Rage-Tracks live performt, ist da Zack nicht irgendwie ständig präsent?
Morello: Nein, überhaupt nicht. Sicherlich denkt man manchmal zurück. Es fühlt sich unglaublich an, Rage-Songs zu spielen. Aber wir hatten vor kurzem glücklicherweise eine Nummer-eins-Platte in Amerika und es ist zehn Jahre her, dass wir mit Rage Against The Machine dort standen. Und Konzerte mit zwei Audioslave-Platten und ein paar anderen Stücken zu spielen und mitzuerleben, wie die Leute ausflippen, das ist schon Wahnsinn. Ich glaube, die meisten Leute haben uns drei nach Zacks Ausstieg ausgezählt. Aber wir sind mittendrin und genießen es, Musik zu machen.
Fällt euch das heute leichter bzw. hat sich für euch da irgendetwas verändert?
Morello: Manches ist leichter. Rage Against The Machine war musikalisch immer umstritten. Auf die Musik, die wir gemacht haben, bin ich stolz und unsere Shows waren großartig. Der Entscheidungsprozess war aber immer sehr schwierig. Jetzt haben wir, was den Sound und das Touren angeht, viel weniger Stress.
Bei euren Platten legt ihr immer Wert darauf, zu betonen, dass sie allein mit Bass, Drums und Gitarren, also ohne Samples oder Keyboards, produziert sind. Mögt ihr elektronische Musik nicht besonders?
Morello: Nein, nein. (lacht)
Wilk: Natürlich nicht. Wir alle lieben elektronische Musik. Aber wenn wir unsere Platten machen, findet sie eben nicht statt.
Morello: Manche Sounds klingen elektronisch und wir wollen nicht, das jemand glaubt, sie seien tatsächlich so entstanden.
Wilk: Wir lieben Bands wie The Prodigy oder die Chemical Brothers ...
Wäre es vielleicht nicht interessant, elektronische Elemente zu integrieren?
Wilk: Die Gitarre ist doch ein elektronisches Instrument, oder? (Morello lacht) Wenn du einen Gitarristen wie Tom und einen Basser wie Tim hast, kommt das Bedürfnis gar nicht auf.
Morello: Außerdem finden wir es aufregender, unsere Vorstellungskraft zu nutzen, um Sounds in einem Led Zeppelin- oder Sex Pistols-Line Up zu kreieren, die du in diesem Kontext noch nicht gehört hast, als in den nächsten Musikshop zu gehen und entsprechendes Equipment zu kaufen. Das ist der einfache Weg. Wir fordern lieber unsere Kreativität und schauen, wie weit wir kommen.
Das Interview führte Eberhard Dobler
Audioslave (2003)
16,99 €
62,99 €
21,99 €
18,99 €
7,99 EUR
9,99 €
7,99 EUR
12,99 €
11,99 €
29,99 €
Offiziell und dürftig. Mit Multimedia und Fanlink-Liste.
http://www.audioslavemusic.com
Musicians only: Tabs für Bass, Gitarre und Drums.
http://www.mattsmusicpage.com/naudioslave.htm
| Thema | Posts | Letzter Beitrag | |
|---|---|---|---|
| {ersteller.avatar} |
{thread.titel} {ersteller.name} |
{thread.antworten} |
{letzter.zeit} {letzter.name} |
|
Welches Album soll ich mir kaufen? RockBock |
18 |
08.03.08, 09:00 Trilos |
|
|
Audioslave Live yact |
4 |
17.07.05, 12:33 milas |
|
|
audioslave for free 6.7. nevermindxxx |
12 |
12.07.05, 12:26 felixthecat78 |
|
|
Audioslave JustinCognito |
175 |
20.06.05, 13:00 felixthecat78 |
|
|
2.Album Rocko |
66 |
20.05.05, 14:59 Mige |
Format
Homepage: