Porträt

laut.de-Biographie

Bernhard Eder

"Mir ist die Nähe zu Freunden und Familie sehr wichtig. Mein gesamtes Leben in Berlin zu verbringen, kann ich mir eher nicht vorstellen. Die Zeit dort war aber auf alle Fälle sehr prägend und sehr wunderbar. Berlin war für mich ein Schritt in die musikalische Individualität."

Bernhard Eder ist Österreicher, der zwischen 2006 und 2009 Berlin zu seiner Wahlheimat macht und dort als Soloartist zum melancholischen Singer/Songwriter heranreift. Beeinflusst wird dieses musikalische Schaffen von Musikern wie Elliott Smith, Damien Jurado, Fionn Regan oder Nick Drake, die dem vielseitigen Künstler sehr am Herzen liegen.

Zwei Platten resultieren aus dem Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt: 2007 erscheinen die Eders verstorbenem Vater gewidmeten "The Livingroom Sessions", die neben Eigenkompositionen mit zwei Coverversionen von Radiohead ("Climbing Up The Walls") und den Pet Shop Boys ("Being Boring") aufwarten. 2008 steht das ambitionierte Album "Tales From The East Side" (Tron Records/Solaris Empire), das er mit einem Kontrabassisten und einer Cellistin eingespielt hat, in den Läden. Für den angesagten Sampler "FM 4 Soundselection 16" steuert Eder 2007 den Song "Cute" bei.

Der 1975 in Oberösterreich geborene Eder erlernt als junger Erwachsener den Beruf des Kfz-Mechanikers, um sich anschließend ausschließlich der Musik zu widmen. 1997 absolviert er einen zweijährigen Audioengineer-Lehrgang an der SAE Wien und beginnt im Herbst 1999 sein Jazzgesang-Studium am Wiener Konservatorium.

Gleichzeitig ist der in Österreich populäre Musiker in der Gitarrenpop-Band Wa:rum als Songwriter, Sänger und Gitarrist aktiv, mit der er mit "Walk On Down" (1999), "Your.Diary" (2002) - dem der Weilheimer Mario Thaler (The Notwist, Slut) den letzten Feinschliff verpasst - und "Bilingual" (2005) drei Alben.

Die musikalische Vielfalt Eders offenbart sich zudem in seiner Zusammenarbeit mit dem Wiener Elektronik-Tüftler Klaus Hofer, mit dem er das Indietronic-Projekt Be.One ins Leben ruft und der Debüt-EP "Showdown" den Longplayer "Lennox" folgen lässt.

Auch hinter dem Projekt Alec Tron verbirgt sich der umtriebige Österreicher, der sich mit diesem Pseudonym je nach Lust und Laune mit Pop, Elektronik und Experimentellem auseinandersetzt.

Bernhard Eder blickt auf einen immensen musikalischen Output zurück, als er sich entschließt, seiner Heimat eine Zeitlang den Rücken zu kehren und sich in Berlin als sensibler Singer/Songwriter erfolgreich zu entfalten. Nach einer ausgiebigen Tour durch Deutschland im Herbst 2008 kehrt Eder nach Wien zurück, um sich gereift seinen diversen Projekten zu widmen.

2010 erscheint eine EP mit dem Titel "The Unexpected", 2011 sein drittes Album "To Disappear Doesn't Mean To Run Away". Im selben Jahr komponiert er für das Max Reinhardt Seminar der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die musikalische Begleitung für das Stück "Die Nibelungen", in dem er in einer Rolle auch auf der Bühne steht.

Im November 2012 veröffentlicht er sein viertes Album "Post Breakup Coffee", in dem er sich mit dem schmerzhaften Ende einer Beziehung auseinander setzt. Wie gewohnt zeigt sich Eder musikalisch experimentierfreudig. "Ursprünglich wollte ich ein sehr reduziertes Album machen, ähnlich meinem Debüt. Dann bekam ich von einem Musikerkollegen eine alte Heimorgel, ein Fender Rhodes gesellte sich dazu. Von da ausgehend wurde der Sound langsam immer üppiger. Irgendwann kam auch mehr E-Gitarre ins Spiel. Mit der kann man ja auch sehr gut Gefühle ausdrücken", erklärt er dazu.

Alben

  • Bernhard Eder

    Homepage des Singer/Songwriters.

    http://www.bernhardeder.net/
  • Bernhard Eder auf MySpace

    Hörproben, Freunde, Links etc.

    http://www.myspace.com/bernhardeder
  • Wa:rum

    Informative Homepage von Eders Band.

    http://www.warum.at/
  • Tron Records

    Labelseite des Künstlers.

    http://www.tronrecords.com/

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