Porträt

laut.de-Biographie

Beans On Toast

Jay McAllister alias Beans On Toast gehört eher zu den unkonventionellen britischen Singer/Songwritern der Moderne. Dem Alkohol nicht abgeneigt, absolviert er seine Konzerte bisweilen schon mal barfuß auf einem Stuhl stehend.

Beans On Toast - A Spanner In The Works
Beans On Toast A Spanner In The Works
Laptop-Trash statt Singer/Songwriter-Folk.
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Jay McAllister aka Beans On Toast sorgt erstmals im Jahr 2005 auf der britischen Insel für Aufsehen. Selbst in der englischen Singer/Songwriter-Szene ist es nicht gang und gäbe, dass ein Alleinunterhalter seine Konzerte gerne mal leicht beschwipst, barfuß und auf einem Stuhl stehend absolviert. Jay McAllister macht sich jedenfalls keine Gedanken um vermeintliche Konventionen, als er in seiner Heimatstadt Essex sein Ein-Mann-Band-Projekt Beans On Toast zum Leben erweckt.

Zwei Jahre später trägt McAllisters Mix aus folkigem Country und klassischem Singer/Songwriter-Liedgut im Verbund mit scharfzüngigen Texten erstmals Früchte. Er ergattert sich eine halbe Stunde auf der großen Bühne des Glastonbury-Festivals und begeistert die Massen.

Ein halbes Jahr später lädt Kate Nash ihn zu einer Support-Show in London ein. Statt danach allerdings weiter an seinen Songwriter-Fähigkeiten zu feilen, entscheidet sich McAllister für einen kurzen Abstecher ins Hip Hop-Lager.

Im Jahr 2009 hat es sich allerdings schon wieder ausgerappt. McAllister kehrt zu seinen Wurzeln zurück und veröffentlicht im November 2009 das Beans On Toast-Debütalbum "Standing On A Chair" – ein Album, das mal eben so 50 (!) Songs beinhaltet. Von nun an verläuft McAllisters musikalisches Leben in geregelten Bahnen. Der Brite spielt Konzerte, geht ins Studio, spielt Konzerte und geht ins Studio…Im Jahr 2013 stehen fünf Studioalben auf der Habenseite, sowie unzählige Shows vor heimischer Kulisse, darunter auch Aufwärm-Gigs für Frank Turner und Mumford & Sons: "Diese Regelmäßigkeit tut mir gut. So bekommt mein Leben als Musiker einen roten Faden, dem ich folgen kann", erklärt der bärtige Barde im Sommer 2013.

Knapp anderthalb Jahre später erblickt mit "The Grand Scheme Of Things" das sechste Beans On Toast-Album das Licht der Welt. Diesmal philosophiert der Sänger jedoch nicht wie gewohnt über Sex, Drogen, Rock'n'Roll und Gesellschaftsaffären, sondern streckt den erhobenen Zeigefinger eher in Richtung Jugend von heute aus. Krieg ist Käse, raus in die Natur und bloß nicht vom Schein blenden lassen: McAllister verteilt humoristisch verpackte Wegweiser ins Erwachsenenreich: "Warum ich nicht mehr so vulgär und giftig zu Werke gehe? Keine Ahnung. Vielleicht liegt es daran, dass ich mittlerweile verlobt bin und das Gefühl habe, angekommen zu sein."

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