Porträt

laut.de-Biographie

Augury

Die kanadische Extrem-Metal-Szene glänzt durch technisch enorm versierte Musiker und entsprechend progressive Ausrichtungen. Auch bei den aus Montreal stammenden Augury verhält es sich nicht anders. Schließlich stammen aus der Stadt Bands wie Voivod, Cryptopsy, Gorguts oder Kataklysm - und derlei Adel verpflichtet.

Das sieht auch Gitarrist Mathieu Marcotte so, als er 2001 bei Spasme aussteigt und mit der Sängerin Arianne Fleury eine neue Band ins Leben ruft. Den beiden schließt sich bald Basser Dominic 'Forest' Lapointe an und mit diversen Drummern beginnt die Bastelei.

Ernster wird die Sache erst, als mit Patrick Loisel ein weiterer Gitarrist dazu stößt, der auch die derben Vocals übernimmt, und Mathieu Groulx an die Drumssticks fasst. Mit ihm entstehen die ersten Songs doch aus Zeitgründen steigt Mathieu bald wieder aus und macht Platz für Étienne Gallo (Ex-Neuraxis). Der gibt auf dem Debüt "Concealed" den Takt an. Augury nehmen die Scheibe unter der Regie von Yannick St-Amand auf und lassen sie von Jean-François Dagenais abmischen.

In Kanada und den USA erscheint die Scheibe bereits 2004, in Europa kommt das Debüt ein Jahr später auf den Markt. Bevor sie mit Quo Vadis durch die Staaten touren, trennen sie sich von Sängerin Arianne, da deren Gesangseinlagen eh nur sporadisch zum Zuge kommen. Allerdings sind sie nach der Kanadatour mit Unexpect auch ihren Drummer Etienne wieder los.

Einen fähigen Mann zu finden, erweist sich als recht schwierig: So greift man schließlich auf Originaldrummer Etienne Gallo zurück, als Ende 2007 die Aufnahmen zum zweiten Album beginnen. Mitte 2008 steht die Scheibe und mit Syriak und Leilindel von Unexpect, Youri Raymond (Cryptopsy), Sébastien Croteau von Necrotic Mutation, Filip Ivanovi von Agony und Eric Fiset (Obscene Crisis) hat man einige Gastsänger dabei. Nach einem neuen Label sieht man sich allerdings in aller Ruhe um.

Das Warten lohnt sich: Anfang 2009 werden sich die Kanadier mit Nuclear Blast handelseinig. Außerdem haben sie mit Antoine Baril einen mehr als fähigen, neuen Drummer in ihren Reihe. "Fragmentary Evidence" erscheint Mitte Juli und bietet von technischem Death Metal bis hin zu choralem Power Metal und jazzigen Parts eigentlich alles, was das Metallerherz begehrt.

In den Staaten sind sie kurz danach mit God Dethroned auf der Straße. Europa muss auf die ersten Live-Performances noch warten.

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