Porträt

laut.de-Biographie

Assemblage 23

Schon vor der Gründung von Assemblage 23 im Jahre 1998 hat der in Seattle lebende Tom Shear einige Erfahrung als Musiker. So spielt er unter anderem in einer Punk-Band Bass und macht für sich daheim etwas in die Richtung Synth-Pop. Als im Vorprogramm eines Depeche Mode-Konzerts ein DJ ein paar Industrial- und EBM-Sachen laufen lässt, ist Tom dermaßen davon begeistert, dass er zukünftig auch etwas in dieser Richtung machen will.

Aus diesem Grund ruft er Assemblage 23 ins Leben, ein Name, den er willkürlich wählt. Bei seinen bisherigen musikalischen Versuchen hat er es meist vermieden, seine Stimme einzusetzen. Diesen Vorsatz wirft er für Assemblage 23 über Bord und ist vermutlich selbst überrascht, wie gut seine Stimme klingt. Seine erste Visitenkarte gibt Tom '92 in Form von "Wire" ab, die bei den Labels jedoch auf taube Ohren trifft.

Das hält ihn natürlich nicht davon ab, weiter Musik zu machen. Mit dem Nebenprojekt Nerve Filter experimentiert er zwischenzeitlich auch im Technobereich herum, ehe ihn das kanadische Gashed! Label 1998 endlich unter Vertrag nimmt. Es dauert jedoch noch einige Zeit, ehe der Mann sein Debütalbum "Contempt" veröffentlicht. Darauf präsentiert er seine Vision von melodischem EBM und fehlt seitdem in keinem Sortiment der DJs in den angesagten Szene Tempeln.

Sein zweites Werk "Failure" erscheint ein Jahr später, doch als sich Probleme bei Gashed! ergeben, wechselt er zu Metropolis, die beide Alben erneut auflegen. In Europa nehmen sich Accession Records seiner Belange an und bringen das Debüt im April 2000 raus. "Failure" erscheint knapp ein Jahr später, und noch im Herbst des selben Jahres folgt "Addendum", ein Album mit einigen Remix-Versionen.

Für seine Liveauftritte sichert sich Tom die Hilfe von Paul Seegers an den Keyboards und Kevin Choby an den Drums, die beide sonst bei Manhole Vortex aktiv sind. Die nächste Veröffentlichung steht mit "Defiance" für den Oktober des Jahres 2002 an. Schaffte es "Failure" nur auf Platz zwei der DAC (Deutsche Alternative Charts), so steigt das neue Album, genau wie "Addendum", direkt auf Platz eins ein. Für "Defiance" spielen Assemblage 23 Gigs rund um den Erdball und sorgen auch live für gute Unterhaltung und kräftige Bewegung in den Füßen. In Europa begleiten sie dabei Diary Of Dreams oder Icon Of Coil.

Nachdem es mit der Single "Let The Wind Erase Me" schon einen kleinen Vorgeschmack gegeben hat, erscheint Ende September der mittlerweile vierte Longplayer des Amerikaners. Auch "Storm" bietet wieder jede Menge tanzbares Material und hat mehr als nur einen Clubhit im Gepäck. Auf der Ende Oktober beginnenden Clubtour begleiten Tom und seine Mitstreiter Rotersand und Run Level Zero. Im April 2007 bringt Tom sein fünftes Album unter dem Titel "Meta" heraus.

Aufgrund der großen Nachfrage von Seiten der Fans entschließt sich Tom irgendwann dazu, mal seine alten Aufnahmen zu durchforsten und ein paar unveröffentlichte Tracks zusammen zu stellen. So erscheint schließlich die Sammlung "Early, Rare, And Unreleased 1988-1998". Parallel arbeitet Tom aber auch an neuen Songs, die Mitte Oktober 2009 auf "Compass" erscheinen. Seine Vorliebe für Depeche Mode kommt darauf entscheidend zum Tragen. Derweil ist der zweite Teil der Raritäten-Serie aber bereits in Vorbereitung.

Alben

Assemblage 23 - Compass: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2009 Compass

Kritik von Michael Edele

Songs mit tollen Melodien und tanzbarer Rhythmik. (0 Kommentare)

Assemblage 23 - Storm: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2004 Storm

Kritik von Michael Edele

Nennt es Futurepop, nennt es melodischen EBM ... (0 Kommentare)

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