Porträt

laut.de-Biographie

Rotersand

Fulminanter hätte der Start von Rotersand gar nicht verlaufen können. Gleich mit dem ersten Release, der "Merging Oceans"-EP gelingt dem Trio im Frühjahr 2003 der Sprung in die Deutschen Alternative Charts (DAC). In den Clubs der schwarzen Szene läuft der Track in der heavy rotation und bekommt schon kurz darauf den Status eines heimlichen Klassikers zugesprochen. Das Ende 2003 veröffentlichte Album "Truth Is Fanatic" bestärkt all jene, die in Roter Sand eine vielversprechende Elektroband sehen, der es gelingt, EBM, Techno, Elektro und 80er Jahre-Anleihen zu einem ausgesprochen tanzbaren Mix zu vereinen.

Das feine Händchen für Groove und Melodie kommt nicht von ungefähr, schließlich erregten alle drei Mitglieder von Rotersand bereits in der Vergangenheit mit ihren Bands Aufsehen. Rasc und Gun kennen sich von The Fair Sex, als sie im September 2002 mit Rotersand beginnen, ihre Vision zeitgemäßer elektronischer Musik umzusetzen. Auf der ersten Tour, auf der Rotersand für Invisible Limits, The Fair Sex und Psyche eröffnen, rekrutiert das Duo noch Krischan E. Wesenberg für die Band.

In dieser Konstellation geht es im Anschluss ins Studio, um "Merging Oceans" einzuspielen. Der Erfolg der EP, die weit über Deutschland hinaus positive Resonanz erhält, bestärkt Rotersand, und so bucht das Trio gleich einen weiteren Studiotermin, um einen Longplayer einzuspielen. Ende 2003 kommen die zwölf Tracks des Albums unter dem Titel "Truth Is Fanatic" schließllich in den Handel. Mit der Hitsingle "Merging Oceans" und Tanzflächenfüllern wie "Almost Violent" ist Rotersand Dauerpräsenz in den Clubs garantiert. Ruhigere Stücke wie "Lifelight" oder "Hush", wo auch einmal eine akustische Gitarre anklingen darf, komplettieren das Debüt.

Nach diesem Release wechseln Rotersand im Oktober 2004 das Lager und siedeln zu Dependet Records über. Bis in den Dezember hinein sind sie mit Assemblage 23 auf Tour unterwegs, wo sie einen überaus positiven Eindruck hinterlassen. Im Frühsommer 2005 erscheint mit "Welcome To Goodbye" dann wieder neues Futter für die Ohren. Die Szenepresse zeigt sich euphorisch bis extatisch, entzieht sich die Band doch geschickt den Genre-Klischees. Auch von der Publikumsresonanz darf sich der Erfolg sehen lassen. Die Single "Exterminate, Annihilate, Destroy" sowie das Album belegen parallel die ersten Plättze der Deutschen Alternative Charts.

Anfang 2006 beehren sie zusammen mit Covenant die deutschen Clubs; im Februar erscheint eine opulente Remix-EP mit sage und schreibe neun Tracks. Im Sommer 2006 sind Rotersand auf diversen Festivals wie dem Infest in Großbritannien, dem M'era Luna in Deutschland und dem polnischen Blue Moon Festival zu bewundern.

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