Porträt

laut.de-Biographie

Ashley Hicklin

Wo lassen sich unterschiedlichste Menschen und verschiedenste Facetten des Lebens besser beobachten als in einer Kneipe? So geschehen im Falle des am 28. Dezember 1985 geborenen britischen Sängers, Komponisten und Produzenten Ashley Hicklin.

Das dort erworbene Auge für Vielseitigkeit schlägt sich in seiner Musik nieder, bei der es keine unvereinbaren Gegensätze gibt: In seiner Vita finden sich unterschiedlichste Stilrichtungen von Pop über Heavy Metal bis hin zu Klassik.

Die Eltern besitzen in Scarborough, einer Stadt an der englischen Nordost-Küste, eine kleine Gaststätte. Die auch diverse Musikveranstaltungen durchführt, darunter die sogenannten Open Mics, an denen im Alter von vierzehn Jahren Ashley begeistert teilnimmt.

Die Musik lässt den Heranwachsenden nicht los. Das Studium an der Leeds College Of Music verschafft ihm einen fundierten Hintergrund, der besonders die Klassik mit einschließt. Er erlernt das Spielen an Klavier, Schlagzeug, Gitarre und Klarinette.

Erste öffentliche Auftritte absolviert Ashley mit seiner Begleitband The Troubadors, die sich aus Mitstudierenden zusammensetzt. Beim Talent-Wettbewerb Bright Young Things schafft er es bis ins Finale.

Fürs Goldberg Ensemble, das Apollo Saxophone Quartet und der London Sinfonietta komponiert und arrangiert er verschiedene klassisch betonte Musikstücke und übernimmt bei einigen Auftritten den Part des Dirigenten. Doch auch mit Pop, Rock und Folk befasst sich der Musiker. Dem Plattenkonzern EMI bleibt das vielseitige Talent des jungen Briten nicht verborgen und nimmt ihn 2008 als Songwriter unter Vertrag.

Ashleys Kompositionen für andere Künstler zünden auf Anhieb: er arbeitet hinter den Kulissen der Casting-Show "Pop Idol". Für die schwedische Ausgabe des Formats komponiert er für Johan Palms den Song "Emma-Lee", der prompt an die Spitze der dortigen Charts schießt.

Für Palms erstes Album "My Antidote" ist Hickley an weiteren Tracks beteiligt. Seine Arbeiten signiert Hicklin in diesen Tagen mit dem Pseudonym "Noah McNamara".

Weitere wertvolle praktische Erfahrungen sammelt Ashley durch Zusammenarbeit mit Teams von Skunk Anansie, Leona Lewis, James Morrison, Marit Larsen, Amy Winehouse und den Sugababes.

Längst ist die Zeit reif für Ashleys Traum vom eigenen Album. EMI Europe-Chef Peter Ende lotst ihn nach Hamburg, wo er unter den Fittichen von Ferryhouse Productions sein Debüt-Album einspielt. Im Juni 2010 erscheint die Debütsingle "Eskimos And Astronauts", der sich der Longplayer "Parrysland" anschließt.

So ganz nebenbei beweist Ashley Hicklin seine Talente weiterhin in Auswärtsspielen: So zeichnet er zum Beispiel 2010 für den belgischen European-Song-Contest Beitrag "Me And My Guitar" von Tom Dice als Mitautor verantwortlich. Der entgegen allen Trends akustisch-schlicht gehaltene Titel schafft es im Endergebnis auf Platz sechs.

Seinem Spaß an unterschiedlichsten Stilrichtungen bleibt der Wahl-Hamburger im Sommer 2010 auch als Support-Act treu: Da tourt er zusammen mit dem deutschen Pop-Duo Ich + Ich.

Sich selbst beschreibt Ashley als "einen klassisch ausgebildeten Popsänger mit Kneipen- und Heavy Metal-Vergangenheit". Seinem unkonventionellen, mit vielen scheinbar altmodischen Accessoires ausgestatteten Kleidungsstil verleiht er augenzwinkernd das Etikett "Bohemian Vogue".

Live tritt Ashley mit eigenen kleinem Orchester auf, das neben den traditionellen Rock- und Pop-Instrumentalisten auch Cello und eine Streicher-Sektion umfasst. Die Musik des Künstlers bedeutet eine originelle Singer/Songwriter-Fusion aus Pop, Rock und Folk, wirkungsvoll ergänzt durch klassisch inspirierte Passagen.

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