Porträt

laut.de-Biographie

A Traitor Like Judas

Als es mit ihrer Band Mingle zu Ende geht, ist für die Braunschweiger Dennis Thiele (Gitarre) und Jan Knackstedt (Bass) definitiv klar, dass sie weiterhin zusammen Musik machen wollen. Da In Memory Of zu der Zeit auch gerade die Segel streichen und deren Sänger Björn Decker mit Phillip Resslhuber (Drums) und Dennis gemeinsame Sache machen will, sind Parker Frisbee geboren.

Zunächst noch unter diesem seltsamen Namen unterwegs, nennen sie sich im Dezember in A Traitor Like Judas um und spielen drei Monate später ihre ersten Gigs. Diese bauen sie kontinuierlich aus und gehen ein Jahr später schon ihre erste Europatour mit Narziss an, ohne dass sie ein Label oder eine CD in der Hinterhand haben.

Erdkampf Records lassen sich schließlich von der Qualität des Quartetts überzeugen und bringen die Debüt-EP "Poems For A Dead Man" raus. Die haben sie auch im Gepäck, als sie wenig später mit Muad'Dib erneut durch Europa cruisen. Wieder zurück in Braunschweig holen sich ATLJ mit Christoph Schönbach einen zweiten Gitarristen und mit Winter Recordings ein neues Label, über das sie ihr erstes Langeisen "Too Desperate To Breathe" heraus bringen.

Nach einigen Verzögerungen liegt das Teil Ende des Jahres in den Regalen, die Band macht sich an die Arbeiten zu einer Split-CD mit Fall Of A Season. Doch da sich das Label in Wohlgefallen auflöst, sind diese Pläne schnell zunichte gemacht. Stattdessen unterschreiben die Jungs bei Let It Burn Records und packen ihre fertigen Songs zusammen mit Under Siege auf eine CD.

Zwischenzeitlich wollen sie noch mal auf Tour, müssen diese aber aus gesundheitlichen Gründen absagen. Anfang Oktober ist auch endlich die Split-Scheibe "Ten Angry Men" in den Läden. Bis in den Herbst sind sie dann in England mit Burning Skies und Shaped By Fate unterwegs. Im Rest von Europa ziehen sie auch einige Auftritte an Land und stehen dabei mit Acts wie Caliban, Heaven Shall Burn, As I Lay Dying oder Walls Of Jericho auf der Bühne.

Schließlich kommen sie bei Goodlife Records unter und nehmen dort die Longplayer "Nightmare Inc." (2006) und "Endtimes" (2010) auf. Mit "Guerilla Heart" (2013) landen die Braunschweiger schließlich bei den renommierten Redfield Records.

Alben

Under Siege/A Traitor Like Judas - Ten Angry Men: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2004 Ten Angry Men

Kritik von Michael Edele

Zwischen groovendem Hardcore und melodischer Schwedenschule. (0 Kommentare)

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Termine

Fr 25.04.2014 Waldkirchen (Dorftrottel)

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