Porträt

laut.de-Biographie

Daniel Avery

Er ist der Shooting-Star der Londoner Clubszene des Jahres 2012. Innerhalb von zwölf Monaten schafft er den Aufstieg vom unbekannten Provinz-DJ zum Resident im Londoner Kultclub Fabric, veröffentlicht rastlos und auf hohem Niveau, so dass er sich gleichzeitig auch als Produzent ein Standing verschafft.

Daniel Avery - New Energy
Daniel Avery New Energy
Großes Remixalbum eines Youngsters.
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Avery stammt aus der südenglischen Küstenstadt Bournemouth. Dort tritt er auch erstmals als DJ in Erscheinung, spielt vor allem Post-Punk und Indie wie die Talking Heads, Gang Of Four oder New Order. In einer Bar lernt er die Londoner Synthie-Band Filthy Dukes kennen.

Diese lädt ihn ein, in der britischen Hauptstadt zu spielen. Wenig später nehmen sie Avery mit in den weltbekannten Club Fabric, wo er mit gerade einmal 21 Jahren als Opener vor seinen neuen Kumpanen auflegt. Die Verantwortlichen trauen ihren Ohren nicht, als sie den unbekannten Newcomer hören und verpflichten ihn prompt als Resident.

Danach geht es Schlag auf Schlag. Sieben Maxis veröffentlicht Avery allein 2012, eine davon auf dem Label des schottischen Duos Optimo und allein drei auf Phantasy Sound, das sein künftig engster musikalischer Vertrauter Erol Alkan betreibt.

Mit Andrew Weatherall findet Daniel Avery einen weiteren Förderer, der ihm manch wichtige Tür öffnet, indem er ihn in seinem Essay für das Time Out Magazine löblich erwähnt. In Weatheralls Studio macht sich Avery im Jahr darauf an die Arbeit zu seinem bahnbrechenden Debütalbum "Drone Logic", das Ende 2013 erscheint und mit der gebotenen Verzögerung sogar Audi auf den Techno-Revival-Zug aufspringen lässt. Zugleich bastelt er an Remixen für Primal Scream, The Horrors and Headman.

Spätestens diese Platte öffnet Avery in den Folgejahren Türen und Tore der Clubs und Festivals dieser Welt. Weitere Residencies folgen, er pendelt zwischen extensiven Allnighter-Sets, bei denen es ihm darum geht, "die Atmosphäre und den Sound von Grund auf aufzubauen", und üblichen zweistündigen Auftritten.

2018 erscheint mit "Song For Alpha" das abermals starke zweite Album, das sich mit "den Extremen von Licht und Dunkel beschäftigt", wie der stets reflektierte DJ dem Mixmag mitteilt. Seine technoiden, energiegeladenen Auftritte im nebligen Licht der Clubs stehen dabei im Gegensatz zu seinem eher zurückhaltenden Naturell: "Ich bin in der Position, eine ruhige Person in einem lauten Business zu sein. Es mag komisch klingen, aber ich brauche diese Dichotomie".

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Surftipps

  • Daniel Avery

    Der Blog des Briten.

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