18. November 2019

"Wir haben 27 Alben auf dem Index"

Interview geführt von

Sieben Jahre nach ihrem letzten gemeinsamen Album "Zu Hart Für Den Markt" gehen die Berliner Rapper Blokkmonsta und Smoky einen Schritt weiter und geben sich "Zu Hart Für Den Staat".

2012 ritt Smoky noch mit den Atzen die Erfolgswelle, als Blokkmonsta ihn für eine Kollaboration der härteren Gangart gewinnen konnte. "Zu Hart Für Den Markt" verband Memphis-Sound und stimmgewaltige Crunk-Hooks zu einer Art Antithese zum publikumsfreudigen wie fernsehtauglichen Party Chaos um Frauenarzt und Manny Marc. Nach der Veröffentlichung fokussierten sich die beiden auf gänzlich unterschiedliche Projekte.

Während der umtriebige Blokkmonsta mit "HT100" das zehnjährige Bestehen seines Labels mit einer Top-10-Platzierung beging und von "Blokkhaus" bis "Flüsse Aus Blut 2" weiter regelmäßig Alben veröffentlichte, zog sich Smoky weitgehend ins Private zurück. Abgesehen von rauchgeschwängerten EPs wie "Big Smoke" oder "Viel Rauch Um Nichts" konzentrierte sich der Berliner auf Tagwerk und Tochter. Nach sieben Jahren treffen sie nun für "Zu Hart Für Den Staat" wieder aufeinander.

Smokys zurückhaltende Ader kommt auch zum Tragen, als er sich Anfang Oktober mit Blokkmonsta zum Interview meldet. Mit selbstgenügsamer Zurückhaltung überlässt er vor allem seinem Kollegen das Wort. Glücklicherweise scheint das Mitteilungsbedürfnis des Hirntot-Rappers enorm zu sein. Ausgiebig und reflektiert gibt er Auskunft über Hausdurchsuchungen, Indizierungen, die Bedeutung von Bassboxxx, die Entwicklung der Rap-Szene sowie die Wandlung von Künstlern und Fans.

Was war euch bei dem Album besonders wichtig?

Blokkmonsta: Bei dem aktuellen Album war besonders wichtig, dass wir ein aktuelles Gangster-Album bringen. Also nicht diese Club-Gangster-Musik, in der alle damit prahlen wie viel Kohle und Autos sie haben und die natürlich darauf ausgelegt sind, auf Spotify viele Klicks zu generieren. Darauf haben wir nicht so einen Wert gelegt. Wir sind keine Club-Gangster, die damit prahlen, was sie alles haben, sondern sind von der Straße. Damals hatten wir nichts und genau das ist auch das Thema auf dem Album. Wir haben uns über all die Jahre nicht verändert. Den aktuellen Hip Hop-Zirkus finden wir eher lächerlich. Wir machen wieder richtige Gangster-Musik, in der es nicht um diese Klischee-Themen geht.

So wie die Shisha-Bar-Mucke?

Blokkmonsta: Das ist auch super und hat alles seine Daseinsberechtigung, aber wir wurden die letzten drei, vier Jahre mit dieser Musik überschwemmt. Es muss auf jeden Fall auch mal wieder ein anderer Wind wehen. Wir sind ja dafür bekannt, dass wir ein bisschen über die Stränge schlagen. Deswegen kommt jetzt mal wieder ein richtig krasses Gangster-Album in Oldschool-Manier. Das Trap-Ding funktioniert natürlich super. Wir hätten das auch hoch und runter rutschen können, aber wir haben uns eher am alten Album von 2012 orientiert. Das ging ja eher in die Down-South-, Crunk-, Atlanta- und Memphis-Richtung. Das ist natürlich alles mit modernem Sound versehen und vom Klangbild radiotauglich, aber halt knallhart.

Was macht euch denn "zu hart für den Staat"?

Blokkmonsta: Wir sind zu hart für den Staat, weil wir deutschlandweit diejenigen sind, von denen die meisten Alben indiziert worden sind. Wir haben 27 Alben auf dem Index. Wenn Rapper mit ihren Anzeigen prahlen, finde ich das immer sehr lustig. Wenn ich mal mein Anzeigen- oder Strafregister zeigen würde, würden die sich schämen, mit so etwas anzugeben. Ich habe sechs riesengroße Papieraktenordner nur mit Polizei- und Anwaltsunterlagen. Der Staat ist damals politisch motiviert gegen uns vorgegangen. Das waren nicht nur irgendwelche Privatpersonen, die uns bei der BpjM gemeldet haben. Das war damals politisch motiviert von der SPD, weil wir gegen Monika Griefahn geschossen haben. Sie hat das sehr persönlich genommen. Bei keinem anderen wurde wegen Musik mehr Action, mehr Hausdurchsuchungen, mehr Polizeieinsätze gemacht. Ich muss ja die Vernichtung jeder indizierten CD, jeden Einsatz, die Anwälte und Gerichtsverfahren selbst bezahlen. Am Ende des Tages bleibt ja alles an mir hängen.

Kennst du denn immer die Leute, die dich anzeigen? Wenn du sagst, es sei politisch motiviert durch die SPD gewesen. Wir hatten vor einigen Jahren den Fall, dass Ursula von der Leyen für die Indizierung von Rammsteins "Liebe Ist Für Alle Da" mitgesorgt hat.

Blokkmonsta: Damals ging die Motivation sehr stark von Monika Griefahn von der SPD aus. Ein Staatsanwalt hatte vor einigen Jahren eine Privatkampagne gegen uns gestartet und alle Alben nacheinander indizieren lassen. Kurz bevor ich Ende 2011 in den Knast gekommen bin, gab es eine Verhandlung, die wir gewonnen und mit der wir einen Präzedenzfall geschaffen haben. Die Bundesprüfstelle ist ja im Grunde ein Überbleibsel aus Kriegszeiten, eine komplett überholte Institution. Das sagen die Mitarbeiter auch selbst. Wir haben es für die Filmindustrie hinbekommen, wir haben es für die Spieleindustrie hinbekommen. Alles ist irgendwo machbar, nur bei Musik gibt es keine klare Definition, was eigentlich machbar ist und was nicht. Das ist am Ende des Tages dann immer eine willkürliche Auslegungssache des Richters. Und wenn der Richter sich nicht mit Musik befasst, weil er sich sonst nur mit wirklichen Strafdelikten befasst, dann hat er natürlich keinen Zugang zu der Musik. Dann ist ein "Hurensohn" für den auf einmal eine vernichtende Aussage. Ich war dem Staat immer ein Dorn im Auge. Die haben immer probiert, mich auf welchem Weg auch immer mundtot zu machen. Ich bin daran auch selbst schuld, weil ich den Kampf gesucht habe und in jungen Jahren sehr provokant war. Auch die Medienindustrie hat mich zeitweise unten gehalten, weil ich mir durch Skandale diese Wege verbaut habe und Leute wegen meines Rufs Angst hatten. Ich habe trotzdem mein Ding immer weiter durchgezogen. Einen anderen Weg gibt es für mich nicht.

Ihr habt die Indizierungen bereits angesprochen. Bei Smoky war es etwa das Album "Mehr Kohle Atzen Machen Ärger", bei Blokkmonsta landeten einige Alben sogar auf Liste B der BpjM. Bei welchen Veröffentlichungen sagt ihr im Rückblick, dass die Indizierung im Grunde berechtigt war?

Smoky: So krass kann ich mich gar nicht mehr an das Album erinnern. Das habe ich schon ewig nicht mehr gehört. Da war ja eigentlich wirklich nichts. Wenn man das mit der Mucke vergleicht, die heutzutage teilweise draußen ist, war das sozusagen Kindergarten.

Blokkmonsta: Bei meinen Alben verstehe ich im Nachhinein, dass sie "1. Mai Steinschlag" indiziert haben. Ich habe damit zu Gewalt gegen die Polizei aufgerufen. Der Schwarze Block marschiert damit immer noch jedes Jahr am 1. Mai gegen die Polizei. Ich glaube, damit habe ich etwas geschaffen, was nie wieder wegzukriegen sein wird. Ich würde das in dieser Form auch nicht mehr machen. Ich habe es ein bisschen darauf angelegt und im Nachhinein finanziell, körperlich und psychisch sehr stark bereut. Smokys "Mehr Kohle Atzen Machen Ärger" war eher lustig über Party machen und pöbeln. Vergleiche das mit "Haramstufe Rot" von Hanybal. Was der teilweise für Sachen raushaut, ist schon unterste Gürtellinie. Hätten wir damals solche Sachen reingebracht, wäre es auch sofort indiziert worden. Ich liebe Hany für seine Texte, aber er hat in seinen Liedern einfach vereinzelte Sätze, die so krass stupide brutal sind. Mit seinem Wortwitz relativiert er es aber wieder, sodass du es gar nicht so böse wahrnimmst.

Jetzt habt ihr gesagt, welche Indizierungen ihr berechtigt findet. Bei welchen Alben haltet ihr es für besonders schade, dass es sie nicht mehr gibt?

Blokkmonsta: An sich jedes Album, weil jedes Album für sich ein Kunstwerk ist. Wir haben bei unseren Alben immer geguckt, dass wir ein bestimmtes Szenario abdecken. Wir haben Endzeit-, Western- und Zombie-Alben, Alben über reelle Gewalt und über fiktive Gewalt gemacht. Wir haben uns in jeder Richtung ausprobiert. Durch den Horror als Oberthema hatten wir mega viele Freiheiten. Wir haben uns auch in der graphischen Umsetzung immer sehr viele Gedanken und mit die besten Cover in der Hip Hop-Szene gemacht. Dahinter steckt ein kreativer Prozess, der durch die Indizierung zerstört wird. Es entsteht ein wirtschaftlicher Schaden. Du kannst nicht nur die CD nicht mehr verkaufen, sondern die kommen bei Liste B in deine Wohnung und beschlagnahmen alles, was zur Herstellung der CD gedient hat wie PC, Mikrofon und Boxen. Das wird einfach alles mitgenommen. Und wenn die bei der nächsten CD wiederkommen, wird dein Studio wieder leergeräumt. Du musst jedes Mal dein komplettes Studio neu einrichten. Eine Hausdurchsuchung sieht auch nicht so aus, dass die kommen und kurz den PC abbauen. Die latschen dir die Tür weg, wenn sie sie nicht wegsprengen. Danach wird jeder Schrank pauschal komplett ausgekippt. Die Kabel werden einfach aus PCs im Betrieb herausgerissen, sodass an der Technik ein Schaden entsteht. Die wollen nur mutwillig so viel Schaden anrichten wie sie können, um dir die Lust daran zu nehmen, weiterzumachen. Das ist eine Art Zermürbungstaktik. Danach kommen die Gerichtskosten dazu. Wenn du einen Anwalt nimmst, der natürlich auch etwas bewirken soll, kostet er viel Geld. Alle Nachbarn hassen dich. Und danach hast du auch noch einen psychischen Schaden und bleibst bis 6:00 Uhr wach, weil du dir jeden Tag denkst, die kämen morgen wieder.

Wieso kriegst du denn zum Beispiel dein Mikrofon nicht zurück?

Bei jeder Hausdurchsuchung kannst du dich nicht einverstanden damit erklären, dass sie das mitnehmen. Dann nehmen sie es trotzdem mit und stellen es sicher. Wenn dann dein Gerichtsverfahren durch ist, kannst du gerne mit deinem Anwalt beantragen, dass die Sachen wieder freigegeben werden. Dann kann es sein, dass du eventuell nach zwei Jahren etwas wiederbekommst. Wir haben schon mal PCs aus der Asservatenstelle bekommen, aber nach über zwei Jahren ist der nicht mehr aktuell und du kannst damit nicht mehr arbeiten. Du bist komplett gezwungen, jedes Mal wieder von Null anzufangen, weil keiner zwei Jahre warten würde. Ich auf jeden Fall nicht.

Ein Titel wie "Zu Hart Für Den Staat" klopft ja praktisch schon bei der BpjM an, weil er damit spielt, dass Behörden dagegen vorgehen könnten.

Blokkmonsta: Im Endeffekt sind wir ja bei jedem Album bei der BpjM. Wir haben schon ein paar Mal probiert, einer Indizierung entgegen zu wirken. Du hast die Möglichkeit entweder persönlich vorbeizugehen oder schriftlich Einspruch zu erheben. Meistens werden nur drei Leute im Schnellverfahren aus dem Gremium zu Rate gezogen, die dann entscheiden, ob es jugendgefährdend ist oder nicht. Wenn du Einspruch erhebst, kannst du es auf das volle Gremium ausweiten. Ich glaube, das sind 21 Leute, die es dann prüfen müssen. Du kannst vor Ort sein, gegen die Indizierung argumentieren und wirst dann trotzdem abgeschmettert. [Lachen] Egal, wie krass vorbereitet wir da waren. Wir hatten pro Track eine Seite Aufsatz geschrieben, in dem wir erklären, was wir mit dem Track darstellen wollten und worin der tiefere Sinn besteht. Dann haben sie gesagt, sie sehen es auch so ein, aber sie hätten noch zwei neue Tracks. Die seien ihnen jetzt beim Hören aufgefallen. Darauf waren wir natürlich nicht vorbereitet. Am Ende des Tages fanden sie etwas, um uns zu indizieren.

"Sind wir mal ehrlich: Wir haben in Deutschland immer noch ein gut funktionierendes Rechtssystem."

Die BpjM veröffentlicht ja nicht die offiziellen Indizierungsbegründungen. Wenn ihr euch schon mal die Mühe gemacht habt, eine Ausarbeitung über die Bedeutung der Songs zu schreiben, wieso veröffentlicht ihr denn nicht das wenigstens?

Blokkmonsta: Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht. Nachdem das damals niedergeschmettert wurde, haben wir aus Frust wahrscheinlich nur Beleidigungen im Internet geschrieben. Aber nochmal eine Strategie auszuarbeiten, das Ganze aufzuarbeiten und vielleicht medial wertvoll zu machen, sodass das eine oder andere Magazin das im Fokus hat und dazu ein weiterführendes Interview macht, daran haben wir nicht gedacht. Das liegt eigentlich auf der Hand. Nach der ersten Razzia haben wir 2008 das Album "Im Fadenkreuz" gemacht. Zeitgleich dazu hatten wir eine DVD produziert, für die wir durch ganz Deutschland gereist sind, um uns mit Meinungsforschern, Roland Seim, Smudo von den Fantastischen Vier, Anwälten, Labels, A&Rs und Digitalvertrieben zu treffen, die mit uns zum Thema Meinungsfreiheit eine Dokumentation gedreht haben. Die ging damals vier Stunden und die haben wir nicht rausgebracht. Die liegt immer noch herum. [lachen] Wir wollen es von vier auf maximal zwei Stunden zurechtschneiden, um es dann in Episoden gratis auf Youtube zu stellen. Damit die Leute es wenigstens nochmal verfolgen können, was wir 2008 gemacht haben. Eigentlich war das echt wertvoll. Ich hatte auch 2 Live Crew bei mir im Studio sitzen, die damals in Amerika die ersten Prozesse mit dem FBI hatten. Die haben über 40 Minuten das FBI komplett auseinandergenommen. So ausführlich hat man niemals von der 2 Live Crew gehört wie das damals abgelaufen ist. Das haben wir auch alles herumliegen. Vielleicht ist es ein cooler Zeitpunkt, weil sich die Zeiten geändert haben. Wir sind auch alle reifer geworden und können uns besser ausdrücken. Damals waren wir im kompletten Hass-Modus.

Wenn du von Regelungen, Paragraphen und Erfahrungen sprichst: Hast du mal überlegt, selbst Jura zu studieren?

Blokkmonsta: In der Schulzeit hatte ich gar keine Lust, zu lernen. In einem Schuljahr hatte ich 150-200 Fehltage. Ich bin eigentlich nur in die Schule gegangen, um Leute zu sehen oder abzuziehen. Als ich aus der Schule raus war, meine Ausbildung und parallel dieses Musik-Ding gemacht habe, habe ich es im Nachhinein bereut. Im Endeffekt ist Schule so einfach. Wenn ich mir jetzt irgendwas aneignen will, lese ich mich ein und bringe es mir autodidaktisch bei. Bis 13:00 Uhr in der Schule sitzen, ist lächerlich! Danach habe ich doch ohnehin noch den ganzen Tag frei. Aber damals hat man es anders bewertet. Jura zu studieren wäre für mich trotzdem zu krass trocken. Die Zeit habe ich auch nicht. Da gehe ich lieber ins Studio.

Auf der einen Seite habt ihr lange Zeit Probleme mit den Behörden gehabt, auf der anderen Seite ist einigen Fans Hirntot Records zu weich geworden. Vor einigen Wochen habt ihr einen langen Facebook-Post über die Entfremdung zwischen Künstlern und Fans veröffentlicht. Welche Reaktionen haben euch dazu animiert, das zu schreiben?

Blokkmonsta: Wenn man wie wir länger Musik macht, kann man Revue passieren lassen, wie welches Album aufgenommen wurde. Was ich über all die Jahre gesehen habe: Gestern kam das Album, heute kündige ich das neue Album an und die Leute meckern pauschal herum: 'Das letzte Album war ja nicht mehr so krass wie das davor. Das neue Album wird bestimmt Scheiße.' Jetzt kommt das neue Album raus, dann heißt es: 'Ja, geht so, kann man mal hören. Das Album davor war viel krasser, das nächste Album wird bestimmt Scheiße.' Automatisch war das Album davor viel krasser und das neue wird Scheiße. Das hat sich über 100 Alben so hingezogen. Seit dem ersten Album habe ich beobachtet, dass die Leute pauschal immer das Gleiche geschrieben haben. Wenn sich für uns irgendeine Tür geöffnet hat, hatten die Angst, dass zu viele Leute diese geheime Nischenmusik Hirntot kennen werden: 'Das darf nur ich kennen und mein bester Freund, den ich zwei Jahre damit genervt habe, bis er gesagt hat, er feiere das jetzt auch.' Die Leute, die uns von Anfang an hören und jetzt über die Musik meckern, das sei nicht mehr Hirntot wie früher: Ja, natürlich, Dicka, aber du bist auch 15 Jahre mit uns gewachsen. Als du uns damals gehört hast, warst du vielleicht 15, hast diesen behinderten Typen mit Kalaschnikow, der voll herumschreit und nicht richtig im Takt ist, voll gefeiert. Vier Jahre später bist du immer noch mein größter Fan. Jetzt sind aber 15 Jahre vergangen. Der Typ ist mittlerweile 30 und bodenständig, hat seinen normalen Job, seine Frau, vielleicht schon ein Kind. Natürlich wird er Blokkmonsta nicht mehr so zu Hause pumpen wie er es mit 15 Jahren mit seinen Kumpels gemacht hat. Die Umstände haben sich geändert. Er ist reifer geworden, ich bin reifer geworden. Und wenn er jetzt mal wieder rein hört, dann sagt er, dass die Musik nicht mehr wie früher sei. Das könne er sich nicht mehr geben. Aber Dicka, sei mal bitte ehrlich, meine erste CD würdest du dir doch jetzt auch nicht mehr anhören. [Lachen]

Am Ende des Posts schreibt ihr: "Vielleicht ist dieses Über-Ich DEINES Rappers einfach nur eine Projektion gewesen, die einfach niemals niemand hätte erfüllen können? Selbst ER nicht." Reagieren die Leute immer noch naiv, wenn sie feststellen, dass du eine Figur verkörperst, die einer Überprüfung nicht standhalten kann?

Blokkmonsta: Es muss klar sein, dass die Musik fiktiv ist. Wenn du den Track "Tief Im Wald" nimmst, muss klar sein, dass das ein Film ist, der an die Teenie-Slasher der 90er Jahre angelehnt ist, und dass ich kein Mörder bin, der im Wald herumrennt und Menschen tötet. Sind wir mal ehrlich: Wir haben in Deutschland immer noch ein gut funktionierendes Rechtssystem. Es ist schon schwer in Deutschland mit einem Mord durchzukommen. Ich könnte keine Musik machen, wenn ich ein Mörder wäre. Jeder, der meine Musik hört, sollte so reif sein, das unterscheiden zu können. Meine normalen Alben wie "Blokkhaus" kannst du dir von Anfang bis Ende durchhören. Das sind meine persönlichen Erlebnisse, die ich mit einbaue. Blokkmonsta ist natürlich eine Kunstfigur, aber auch meine Persönlichkeit steckt da drin. Die Leute sollen von mir aus auch denken: 'Ist das ein Film? Macht der nur Story?' Dafür ist es ja da. Wenn ich mir einen krassen Film wie "Terminator" angucke, bei dem man weiß, dass es Fiktion ist, soll mich der Film ja dazu animieren, nachzudenken. Er gibt dir eine Vision von einer möglichen Zukunft und du sollst dir als Zuschauer Gedanken über den tieferen Sinn machen, der dir im Hintergrund verkauft wird. Ist es gut, alles auf Technik zu setzen? Kann die Technik wirklich alle unsere Verteidigungssysteme übernehmen? Solche Filme sind wichtig, damit sich der normale Bürger darüber Gedanken macht, weil er sich sonst an eine solche Materie gar nicht dransetzen würde, weil es zu trocken ist. Durch Filme oder Musik können wir solche Themen viel besser an den Mann bringen.

In der Musikindustrie kommen Bedrohungen von Journalisten immer wieder vor. Blokkmonsta, du hast 2010 sogar Marcus Staiger einen Besuch abgestattet. Wie geht ihr generell mit Kritik um?

Blokkmonsta: Mir ist ganz egal, ob du meine Musik feierst oder nicht. Natürlich möchte ich, dass meine Musik gut wahrgenommen wird, aber ich kann es dir nicht aufzwingen. Aber wenn du ein Journalist bist, erwarte ich von dir eine gewisse Professionalität. Wenn du eine Review über mich schreibst, setze ich voraus, dass du dich vorher wenigstens ein bisschen mit der Materie auseinander setzt und nicht einfach irgendwas herunterschreibst und über mich Witze machst. Wenn er anfängt mich auf einer persönlichen Ebene lustig darzustellen, weil er mich privat kennt, hat das für mich nichts mehr mit einer Review zu tun. Ich habe ihn angerufen und gesagt: 'Markus, was ist los mit dir? Warum schreibst du 'Blokki' in einer Review? Du bist Markus Staiger, ein Journalist.' Und er fing an mich auszulachen und sagte: 'Ist doch nicht so schlimm. Hab' dich mal nicht so.' Da hat er weiter Witze gemacht und da bin ich halt vorbeigefahren, um mit ihm zu quatschen. Dann ist eines zum anderen gekommen. Er hat mich geschubst und ich habe ihm eine Faust gegeben und damit ausgeknockt. Das war es dann auch. Für ihn war es nur, dass er in seiner Ehre gekränkt wurde, dass er nach einem Schlag K.O. war. Er hat gefragt, ob wir uns nochmal für einen Rückkampf treffen. [lacht] Wir haben uns danach gesehen und ausgesprochen. Am Ende des Tages wurde alles heißer gekocht als gegessen. Danach hatte ich direkt zwei Jahre kompletten Medienboykott. Keiner wollte mehr irgendetwas mit mir zu tun haben. Jeder aus einer journalistischen Ecke, weiß davon und spricht mich als erstes darauf an. 'Wenn ich jetzt mit dir rede, wirst du nicht ausrasten, oder?' Dicka, das ist jetzt bald zehn Jahre her!

Du hast früher betont, dass du die deutsche Hip Hop-Szene verachtest. Wie siehst du das heute?

Blokkmonsta: Wir haben mittlerweile schon eine stabile, große Hip Hop-Szene. Es ist ja auch der neue Pop. In jeder Chartwoche sind Hip Hop-Alben oder –Singles vertreten. Das Problem ist, dass sehr viel Vetternwirtschaft existiert. Man merkt immer wieder, dass sich die gleichen Leute untereinander pushen und dass sich die gleichen A&Rs und Labels untereinander helfen. Du hast es sehr schwer, da einen Fuß reinzubekommen. Die versuchen, dich so lange zu blockieren, bis du relevant genug für die Leute bist, weil du eine entsprechende Reichweite hast. Dahinter stecken Managements, die verhindern, dass Künstler mit anderen Künstlern überhaupt Kontakt haben. Das ist richtig hängengeblieben.

Auf der anderen Seite hast du mittlerweile Songs mit Kool Savas, Eko Fresh, Prinz Pi oder SXTN aufgenommen. Du bist ja praktisch integriert, oder?

Blokkmonsta: Ich bin in vielen Ecken sehr gut integriert. Es ist aber nicht so, dass du einfach mit einem connectest. Ich musste mir wirklich über Jahre Kontakte aufbauen und natürlich pflegen. Aber mein Name und mein guter Ruf sprechen für sich, sodass ich das hinbekomme. Ich habe nicht so eine Reichweite wie andere. Wenn wir mal realistisch sind, sind meine Spotify- und Video-Aufrufe recht überschaubar. Im Vergleich mit anderen Künstlern, die alles rasieren, ist das nichts. Früher war es so, dass du einen Künstler auf einem Hip Hop-Event gesehen hast. Dann hat man sich unterhalten und wenn man auf einer Wellenlänge war, hat man sich verabredet, um ins Studio zu gehen. Heute sieht man, dass jemand auf einer Wellenlänge ist. Alle sagen: 'Bruder, Bruder, ich küsse dein Auge, Wallah, ich küsse dein Auge.' Und wenn es darum geht, zusammen etwas essen zu gehen oder ins Studio zu gehen: 'Geh mal zu meinem Manager und hol dir seine Nummer.' Dann hast du die Nummer des Managers, der sich niemals meldet und dir nicht mal antwortet. Alles wird von sich weg delegiert, damit man selbst nicht der Buhmann ist.

"Ich würde fast behaupten, ich war schon immer ziemlich tolerant."

Wer kennt wen? Welcher Manager reagiert auf meine Nachrichten? Sind diese Mechanismen nicht ein Phänomen, das es in jedem gesellschaftlichem Bereich gibt?

Blokkmonsta: Ja, das wird wahrscheinlich in jeder Branche so sein, aber ich kann explizit nur von der Hip Hop-Szene reden, weil das mein Arbeitsbereich ist. Ich habe in allen Bereichen der Musik-Szene einen sehr aktiven Einblick. Stellenweise enttäuscht es aber auch, wenn du damit konfrontiert wirst. Leute reden dir nach der Schnauze und lassen dich am Ende doch wieder hängen. Wenn du Musik machen willst, musst du wissen, dass du sehr viele Schwätzer um dich herum hast.

Smoky, auf "Zu Hart Für Den Staat“ geht es unter anderem um den Einfluss des Berliner Rap der 2000er: "Wer hat’s erfunden? Dicka, alle deine Stars waren Fans und täglich am Pumpen." Wie erklärst du dir den deutschlandweiten Einfluss?

Smoky: Es war einfach etwas, das die Jugend damals hören wollte. Sie hat natürlich Rap gehört, aber das war in ihrer eigenen Sprache. Das waren Gruppen wie die Bong Bande, mit denen sie sich identifizieren konnten. Das waren Sachen, die gefehlt haben und dann gefeiert wurden. Wir haben es erfunden. 98 % aller Kiffer-Rapper haben hundertprozentig Bong Bande oder Smoky gepumpt.

Blokkmonsta: Man darf dabei nicht vergessen, dass wir in Deutschland zwar Rapper wie Blumentopf hatten, aber die haben sauberen Rap gemacht. Den konntest du Leuten zeigen, ohne dass sie die Augen verdreht haben. Die Berliner waren die ersten, die mit Beleidigungen anfingen. Der ganze Battle-Rap ist in Berlin entstanden. Das Umfeld von Bassboxxx und Frauenarzt haben das so populär gemacht, dass die Leute sich getraut haben, in ihrer Musik Leute zu beleidigen. Am Anfang haben uns alle mit der Nase nach unten angeguckt. 'Kool Savas' "Lutsch mein Schwanz" ist völlig übertrieben. Das ist doch kein Rap!' Wollt ihr mich verarschen? Genau das ist Rap! Woher kommt denn Rap? Es kommt von der Straße von Leuten, die keine andere Sprache hatten. Sie mussten es nutzen, damit andere sie überhaupt hören.

Wenn man sich die Leute ansieht, die vor etwas 20 Jahren angefangen haben. Das war ja im Amateur-Bereich, weil es wenig Möglichkeiten gab, es professionell aufzunehmen. Und trotzdem haben praktisch alle ein eigenes Profil entwickeln und sich durchsetzen können. Die meisten sind kommerziell erfolgreich geworden. Wie kann das eigentlich sein?

Blokkmonsta: In meiner Schulzeit haben wir uns die ganze Ami-Mucke auf Kassetten kopiert und im Radio mitgeschnitten, weil es anders gar nicht ging. Als sich diese deutsche Szene entwickelt hat, gerade die explizite in Berlin, hat sich jeder von den Künstlern ein eigenes Image kreiert, was es zu dem Zeitpunkt noch nicht in Deutschland gab. Jeder wollte etwas Einzigartiges sein. Warum gibt es heute auf einmal tausende "Kings"? Als es damals entstanden ist, habt ihr Bassboxxx gehört und King Orgasmus One gelesen. Dann kommt jemand wie Basstard, der die extreme Horror-Musik macht. Natürlich kommen zehn Jahre später andere Horror-Rapper nach. Alles, was es heute gibt, sind Kopien von einer Kopie. Wir haben mit dem harten Battle-Rap einen Trend ausgelöst. Alle anderen Städte haben uns nachgeeifert. Hamburg und Frankfurt haben richtig rasiert. Das hat den Hip Hop insgesamt größer gemacht. Früher war es eine Stadt gegen die andere Stadt und Berlin gegen alle. Jetzt gibt es die Grenzen nicht mehr, dass ein Berliner nicht mit einem Stuttgarter Musik machen darf. Wir haben insgesamt unseren Horizont erweitert.

Smoky meinte auf dem Song "Berlin bei Nacht" auf eurem letzten gemeinsamen Album: "Zugezogene wie ihr haben hier gar nichts zu suchen. Nur damit ihr Bescheid wisst: Wir wissen, wer zugezogen ist und wer wirklicher Berliner ist." Gilt das nach der Schwaben-Übernahme von Berlin noch immer?

Smoky: Ja, schöne Frage. [lachen] Ich sage es mal so: Als Berliner hast du immer noch leichte Antipathien gegen alles, was nicht aus Berlin ist. Es ist ja noch schlimmer geworden als damals. Wenn man sich anguckt wie Investoren alles auf dem Wohnungsmarkt aufkaufen und alle Preise in die Höhe schießen, was sich kein normaler Berliner leisten kann.

Blokkmonsta: Die wollen aus dem Zentrum alles raus haben, was lästig ist, und in die Vororte und Außenbezirke verlagern. Und drinnen nur noch die gut betuchten Bürger und Touri-Gegenden haben. Das hast du in Kreuzberg und Friedrichshain gesehen. Das ist ein normales Phänomen der Städteplanung.

Smoky, du hattest den Mini-Hit "Hunnies Im Club" und Features mit B-Tight, bist aber über die Jahre immer relativ im Hintergrund geblieben. Woran liegt das?

Smoky: Ich habe richtig alte Schinken zu Hause, die aufgenommen wurden, aber nie rausgekommen sind. Oft war es so, dass sich ein Projekt über die Jahre gezogen hat. Dann war es nicht mehr aktuell und man hat das nächste angefangen. Dann wird man älter. Jetzt habe ich eine Tochter und habe die Musik noch mehr zurückgeschraubt. Ich gehe auf Nummer sicher und bin normal berufstätig. Früher habe ich von der Musik gut leben können. Nachdem meine Tochter geboren wurde, wollte ich die Zeit nicht missen, in der sie heranwächst. Wenn du Mucke machst, bist du eigentlich 24/7 unterwegs. Und es liegt immer an dir, wie viel Geld du machst, sprich wie viele Auftritte du hast und Alben du rausbringst. Ich brauchte eine größere Sicherheit, bei der ich weiß, dass ich zu 100 % monatlich meine Kohle kriege, damit ich meiner Tochter auch mal etwas Gutes tun kann.

Das klingt nachvollziehbar. Trotzdem warst du vor zehn Jahren am kommerziellen Durchbruch der Atzen beteiligt. Wie hast du diese Jahre erlebt?

Smoky: Das waren ganz wilde Jahre. Die Zeit möchte ich nicht missen. Ich habe vor allem bühnentechnisch sehr viele Erfahrungen gesammelt. Auf der Bühne gebe ich Gas. Ich glaube, es sieht so aus, als würde ich das genießen. In Wahrheit bin ich aber gar kein wirklicher Bühnenmensch. Bevor ich auf die Bühne gehe, habe ich so viel Muffensausen. Das kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Die Zeit war einfach krass. Ich bin viel herumgekommen, habe verdammt viele Leute kennengelernt und habe lustige Projekte nebenbei gemacht. Auch die Mallorca-Dinger und der Fernsehgarten waren schon eine andere Welt. Hätte man mir in der Anfangszeit gesagt, dich sieht man bald im Fernsehgarten herumhüpfen, hätte ich gesagt: 'Dicka, was soll ich denn im Fernsehgarten?'

Wie kann man sich das vorstellen? Wie war die Erfahrung da aufzutreten?

Smoky: Das war schon interessant. Wenn du als Straßenjunge dort ankommst und alle überfreundlich und darauf bedacht sind, dass es dir extrem gut geht: 'Braucht ihr noch was? Wollt ihr noch was? Superschön, dass ihr da seid!' Dann kommt auch noch die Kiwi und erzählt von ihren Söhnen, die unsere Musik so super finden. [Lacht]

Sind dir denn auch Leute begegnet, die dich noch von deinen expliziten Songs kannten?

Smoky: Im Fernsehgarten eher weniger. [Lachen] Das war ja schon eher die Schlagerszene, in der wir herumgetobt sind. Da kannten sie es eher wenig bis gar nicht. Die kannten die aktuellen Sachen wie die Atzenmusik-Sampler. Da wurde man glücklicherweise nicht so oft auf alte Songs wie "Fotzen Sind" angesprochen. Der wird mir auf jeden Fall irgendwann um die Ohren fliegen, wenn meine Tochter alt genug ist. Damals bin ich das erste Mal betrogen worden. Dann bin ich sofort ins Studio gegangen. Ein paar Wochen später habe ich sogar ein Video in Lankwitz gedreht. Das war mein erstes Solo-Video.

Du hast das Fernsehgarten-Publikum kennengelernt, aber auch das normale Atzen-Publikum ist ja viel bunter und vielseitiger als bei einem Hip Hop-Konzert. Hat dich die Erfahrung mit dieser Vielfalt toleranter werden lassen?

Smoky: Ich würde fast behaupten, ich war schon immer ziemlich tolerant. Da ich immer gerne auf Party gegangen bin und sehr gerne mal einen über den Durst getrunken habe, konnte ich mich immer und überall sehr gut einfügen. Das Atzen-Publikum war auch sehr trinkfreudig, was mir natürlich auch gefallen hat. Bei Hip Hop-Konzerten sind sie ja auch ziemlich trinkfreudig, aber es geht auch manchmal aggressiver zu.

Du betonst in Interviews wie sehr du smoothe Musik liebst. Weder bei den Atzen noch im Hirntot-Kontext findet sich das aber wieder. Warum trittst du in der Musik selten so entspannt auf wie im Gespräch?

Smoky: Da musst du dir mal meine EP "Big Smoke" anhören, die mega entspannt ist. Das nächste Soloprojekt wird wirklich smooth. Ich nenne es immer gerne "Grown Man Shit". Ich schreie meine Zuhörer nicht mehr an, sondern mache das in einem ganz smoothen, rauchigen Stil. Das kommt nach unserem Projekt. Wann genau, weiß ich nicht, aber ich hoffe, sehr bald danach.

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5 Kommentare mit 10 Antworten

  • Vor 19 Tagen

    bla,bla,bla,bla.......Viel Lärm um NICHTS.

  • Vor 19 Tagen

    "Ich habe ihn angerufen und gesagt: 'Markus, was ist los mit dir? Warum schreibst du 'Blokki' in einer Review? Du bist Markus Staiger, ein Journalist.' Und er fing an mich auszulachen und sagte: 'Ist doch nicht so schlimm. Hab' dich mal nicht so.' Da hat er weiter Witze gemacht und da bin ich halt vorbeigefahren, um mit ihm zu quatschen."

    Nur weil Staiger ihn Blokki genannt hat?! Geil! :lol:

    Aber sehr interessantes Interview ansonsten, scheint ein schlauer Typ zu sein.

  • Vor 19 Tagen

    Mich würde aber interessieren, ob er beim Interview maskiert war.

  • Vor 18 Tagen

    nettes interview. mich hätte allerdings zusätzlich noch interessiert wieso sie ihren untergrund-independent status aufgegeben haben, um sich ausgererchnet chapter-one anzuschliessen...auch die situation um die übrigen künstler wäre interessant gewesen...aktuell gehts bei ht ja sehr ruhig zu

    • Vor 18 Tagen

      ja :suspect: ich muss gestehen, ich gebe mir nicht mehr so wahnsinnig viel HT stuff der letzten jahre :/ was wurde aus uzi? was macht SDBY? perverz? habe gerade den wiki artikel gelesen. uzi und Sonny sind weg? :eek:

  • Vor 10 Tagen

    Blokki, der Typ der mit Waffenattrappen einen auf gefährlich macht.

    • Vor 10 Tagen

      Ich find's halt geil, wenn Björn in inties auf bmf macht so von wegen nur zur schule gegangen, um zu dealen und Leute abzuziehen und dann hockt da der kleine dicke Kerl mit brille über der Sturmmaske und man muss sich wieder ins Gedächtnis rufen, aha er ging auf die Berufsschule für Software Entwickler/Informatiker

    • Vor 10 Tagen

      blokkmonsta (björn D.) erzählt doch seine räuberpistolen von wegen hätte in der schule abgezogen und gedealt wie ein großer. dann sitzt er in intis, ist klein und dicklich, trägt eine brille über der sturmhaube und ist halt informatik-knecht, der auf der informatiker-berufsschule gewesen ist...

    • Vor 10 Tagen

      hmmm...dicklich? der typ war (ist) zumindest verifizierter kampfsportler. hat ausserdem schon beste connections zu gewissen leuten gehabt, als diese noch nicht tagesgespräch no1 waren. halte den björn für weit realer als so manch anderen im game.

    • Vor 10 Tagen

      das mag schon sein. er hat bei staiger n lucky punch gehabt und hat sebar mit der stichsäge bedroht (:koks: ) den allerdings andere leute in die falle locken und überwältigen mussten.
      aber ich kaufe ihm seine krassen gangbanger-stories bzgl seiner schulzeit trotzdem nicht ab. aber die kaufe ich vielen anderen leuten auch nicht ab. tatsächlich ist es mir noch nicht untergekommen, dass leute, die übermäßig tough oder physisch aggressiv waren, so in der wirklichen Welt, sich derartig exzessiv und überdauernd in amok-, und gewaltfantasien geflüchtet haben

    • Vor 9 Tagen

      und wir wollen doch bitte nie vergessen, wie er damals bei kaisa eiskalt den schwanz eingezogen hat, obwohl er ihm zumindest körperlich überlegen sein dürfte. aber da fehlten ihm einfach die eier.