Porträt

laut.de-Biographie

Zoe

Ihr Name bedeutet auf griechisch 'Das Leben'. In der Sprache ihres liberianischen Stammes, der Vai, steht Zoe für 'die Frau, die alles kann'. In schwierigen Momenten des Lebens erinnert sich Zoe an diese Bedeutungen und schöpft aus ihnen neuen Mut für sich selbst und ihre von Bürgerkrieg und Völkermord geschüttelte Heimat Liberia.

Dort kommt sie am 22. Januar 1975 in einem Ort namens Bong Mine als Zoe Mazah zur Welt. Nach nur sechs Monaten flüchtet sie mit ihrer Familie aus der krisengebeutelten Heimat in das bayerische Penzberg. Bereits mit vier Jahren beweist sie am Klavier so viel Musikalität, dass sie Unterricht nehmen darf. Nach ihrer Schulzeit mit den üblichen ersten Banderfahrungen sucht sie in München ihr musikalisches Glück, das sie mit einem Kompositions- und Jazzgesangstudium untermauert. 1996 meldet sie sich zu einer Audition bei Kosmo Records und erhält prompt einen Künstlervertrag.

Der erste Erfolg stellt sich 2001 mit dem Song "Love Can Change So Much" ein. Aber erst das Remake des Reggae-Klassikers "Uptown Top Ranking" bringt den nötigen kommerziellen Erfolg. Das liegt nicht zuletzt an der gelungenen Kooperation mit Prezident Brown, einem der angesagtesten Dancehall-Sänger Jamaikas.

Zwei Jahre später arbeitet sie mit dem deutschen Reggae-Star Gentleman an der Veröffentlichung ihrer Single "Could It Be You". Am Mikrofon unterstützt sie darauf Ky-Mani Marley, einer der Söhne des verstorbenen Reggae-Großmeisters. Er ist von Zoes Remake so ergriffen, dass er sich ihr als Duett-Partner aufdrängt. Zoe nimmt dankbar an und badet gerne im Lob des Jamaikaners. Kurze Zeit später erscheint ihr Debütalbum "Zoeciety".

Obwohl das Album kontroverse Diskussionen auslöst, ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit geweckt. Zoe nutzt die Gunst der Stunde und schiebt bereits ein Jahr später "Exile African" nach. Darauf serviert sie eine gelungene Mischung aus deepem Funk, Soul und Reggae, den sie unter ihre zum Teil sehr sozial- und politikkritischen Texte legt. Produziert wird "Exile African" stilecht auf Jamaika, wo Zoe sich vom handwerklichen Können von Alborosie, dem erfahrenen Mastermind der GeeJam Studios, inspirieren lässt.

Etwas mehr Zeit gönnt die Sängerin ihrem dritten Werk. Auf "Golden Rebellion" präsentiert Zoe sich als hörbar gereifte Künstlerin. Jonglierte sie auf "Exile African" noch zwischen Soul und Reggae, hat sie sich dieses Mal deutlicher für die Reggae-Seite entschieden. Von Roots bis Steppers Dub deckt sie die gesamte Reggae-Palette ab, dennoch ist ihre Liebe zu Pop, Funk und Soul unüberhörbar.

Diese charmante Mischung, gepaart mit ihrem ausgezeichneten Songwriting-Talent, bringen ihr bereits 2005 zwei deutsche Reggae-Awards ein. Zum einen wird sie von Publikum und Jury als Reggae-Queen gewählt (Best Female Artist), zum anderen erhält sie für das Video zu "Rock Steady" den Preis für das beste Reggae-Video. "Golden Rebellion" dürfte ähnliche Ehrungen erfahren, denn "... wenn es Gerechtigkeit in der Welt gibt, dürfte Zoe ein echter Star werden" (René Wynands im Blue Rhythm-Magazin).

Alben

Zoe - Zoeciety: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2003 Zoeciety

Kritik von Miriam Wolff

Gibt ja noch nicht so viele süße kleine Ethno-Mädchen in Deutschland ... (0 Kommentare)

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Fotogalerien

Die Reggae-Queen 2005 kassiert Zoe gleich zwei Reggae-Awards.

2005 kassiert Zoe gleich zwei Reggae-Awards., Die Reggae-Queen | © Promo (Fotograf: ) 2005 kassiert Zoe gleich zwei Reggae-Awards., Die Reggae-Queen | © Promo (Fotograf: ) 2005 kassiert Zoe gleich zwei Reggae-Awards., Die Reggae-Queen | © Promo (Fotograf: ) 2005 kassiert Zoe gleich zwei Reggae-Awards., Die Reggae-Queen | © Promo (Fotograf: )

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