Porträt

laut.de-Biographie

Wunder

Wunder - fette Beats, dichte Elektrosounds und jede Menge Selbstbewusstsein. Ihre Songs erzählen davon, sich dem gesellschaftlichen Mainstream zu verweigern und eigene Wege zu gehen. Dazu gehört nicht zuletzt, seine Geschicke selbst in die Hand zu nehmen, frei von Fremdbestimmung.

Wunder - Strom Aktuelles Album
Wunder Strom
Ziemlich tote Hose in der Wundertüte.

Genau darauf verstehen sich die vier Wahl-Hamburger: Nicht nur, dass die eigene Bookingfirma Wunder-Touren organisiert, das Quartett betreibt mit Zwischengeschoss auch ein eigenes Label. Klar, dass die Musiker auch für die Produktion ihres Debüt-Albums "Was Hält Uns Wach" verantwortlich zeichnen. Wunder gibt es bereits seit 1995. Sängerin Katrin Schröder und Multi-Instrumentalist Arne Ghosh ziehen kurz zuvor in die Hansestadt und suchen nach Mitstreitern. Nach einer Probe mit Gitarrist und Keyboarder Achim Köllner steht das dritte Mitglied fest - Wunder sind am Start.

Die Band fasst sich als großes Ganzes auf, Freiheit ist dem Quartett in seiner Arbeit besonders wichtig. So entsteht auf sehr natürlichem Weg eine eingeschworene Truppe. "Wir leben in unserem Studio in einem eigenen sozialen Gefüge", sagt Arne Ghosh, Keyboarder und Bassist bei Wunder.

1999 veröffentlichen Wunder ihre erste EP "Ach Ja". Ein Jahr später stößt ein neues Gesicht zur Band: Peter Keller, der unter anderem auch in Peter Maffays Live-Band spielt, greift ab sofort auch für Wunder in die Saiten. Der erste Longplayer "Was Hält Uns Wach" erscheint im Juni 2004. Einen Abstecher in die Charts feiert die Band aber erst später: Der Titelsong erscheint im April 2005 als Single und erreicht schnell Platz 56.

2005 erspielt sich die Band mit zahlreichen Live-Auftritten neue Fans. 21 Konzerte in Deutschland und Österreich bestreiten die Hamburger zusammen mit Juli, Supports für Laith Al-Deen und Element Of Crime runden das Jahr ab. Achim Köllner arbeitet danach mit seinem zweiten Projekt Diva Int. an einem Debüt. Da verwundert es dann doch, dass Mitte 2006 bekannt wird, dass Wunder bereits ihren Zweitling im Kasten haben. "Strom" heißt dieser und erscheint im September 2006.

Mit diesem zweiten Album vollführt die Band eine Abkehr vom bislang vorherrschenden elektronischen Sound-Gewand. Verstärkt kommt Gitarren-Arbeit zum Einsatz, die damit das stilistische Spektrum von Wunder um neue Elemente bereichert. Was die Songs betrifft, bleiben die Hamburger ihrem Weg treu: "Strom" enthält, neben einigen Balladen, überwiegend von tanzbaren Beats unterlegte Songs im Spannungsfeld zwischen Pop und Rock.

Alben

Wunder - Strom: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2006 Strom

Kritik von Artur Schulz

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