Porträt

laut.de-Biographie

Toxik Bonkers

Drummer Marcin 'Klimer' Klimaszewski und Gitarrist Konrad 'Sobierai' Sobierajski gründen die Toxik Bonkers 1993 in Polen. Es dauert allerdings beinahe ein Jahr, ehe sie mit Basser Dżuma und Shouter Maciek 'Majo' Majowy eine gewisse Stabilität ins Line-Up bekommen. Kein Wunder, bei dem Namen. Handelt es sich dabei doch um eine Zusammensetzung aus dem Englischen Toxic (giftig) und dem Polnischen Bonkers (Furz) ....

Wenig später sind sie auch schon mit dem ersten Demo am Start, das sich schlappe 4000 Mal verkauft. Musikalisch sind sie zwar fast schon im Death Metal, haben aber ihre Wurzeln alle im Punk und Hardcore. So legen sie innerhalb der Szene eigene Mentalität an den Tag und spielen auch viele Konzerte mit angesagten Bands aus dem Genre. '96 gibt Dżuma den Bass an Wojtek 'Grela' Grelewski ab, mit dem sie auch eine Split mit den Kollegen von Uhuru aufnehmen. Ein Jahr später sind sie schließlich bereit, ihr Debüt "If The Dead Could Talk" zu veröffentlichen.

Kaum ist die Scheibe auf dem Markt, fliegt Shouter Majo raus und Toxik Bonkers finden in Person von Grabarz passenden Ersatz. Von da ab tendieren sie noch deutlicher in die Grindcore und Death Metal-Ecke und diverse Vergleiche mit Napalm Death kommen auf. Vor allem, als sie 2000 ihre zweites Album "Blindness" veröffentlichen. Da auf der Scheibe teilweise neue Songs und teilweise neu arrangierte Nummern des Demos zu finden sind, sind die Aufnahmen schon ein ganzes Stück vor Veröffentlichung fertig.

Das führt dazu, dass die Band zu diesem Zeitpunkt bereits ein Quintett ist, da mit Rafał 'Mumin' Przybylak inzwischen ein zweiter Gitarrist mit von der Partie ist. Da wenig später aber Gründungsmitglied Sobieraj an Krebs verstirbt, geht die Band durch ein recht schwere Zeit. Nachdem es zunächst sogar so aussieht, als würden sich Toxik Bonkers auflösen, stößt mit Bartek 'Sme/Vompiez' Wojtysiak ein neue Gitarrist dazu und bringt den notwendigen Enthusiasmus wieder in die Band.

Doch auch Shouter Grabarz gibt seinen Posten 2002 wieder frei und erst nachdem Kuba 'Qboot' Ziomkowski sich das Mikro greift, geht es wieder vorwärts. Nachdem sie sich bei zahlreichen Liveauftritten aneinander gewöhnt haben, geht es im April 2003 wieder ins Studio, um den "Blindness"-Nachfolger aufzunehmen. "Seeds Of Cruelty" erscheint allerdings erst Ende des folgenden Jahres über Selfmadegod Records, sorgt dort aber für zahlreiche, positive Kritiken. Neben den schon üblichen Touren durch den Osten von Europa, geht es nun hin und wieder auch etwas Richtung Westen und Gigs mir Frontside, Pungent Stench oder Napalm Death folgen.

2006 steigt Basser Grelka überraschend aus, doch in Person von Szymon 'Veedmo' Włodkowski finden sie schnell passenden Ersatz. Er gibt sein Debüt auf "Progress", das Mitte Mai auch in Deutschland erscheint. Zur großen Freude der Band steigt Grelka aber im Mai 2007 wieder bei Toxik Bonkers ein. Allerdings nicht als Basser, er übernimmt nun die Samplings und einen Teil der Vocals.

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