Porträt

laut.de-Biographie

Tigerbeat

Tigerbeat (er)füllen den Tank deiner Garagenträume. Die Rampensäue Frehn Hawel (Gesang, Gitarre), Sven Elsner (Schlagzeug), Daniel Schlott (Gitarre, Synthesizer) und Stefan Nielsen (Orgel, Synthesizer) kommen natürlich auch aus einer sexy Stadt. Nein, es ist nicht Köln, auch nicht Baden Baden und schon gar nicht Berlin. Hamburg heißt die geile Metropole. Dass die - neben Hafen, Kiez und Reeperbahn - vor allem musikalisch was zu bieten hat, wissen wir spätestens seit Hans Albers und Tocotronic.

"Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, ob du ein Tigerbaby hast oder auch keins"... Wenn die Jungs nicht gerade ihre Garage rocken und neue Hits kreieren, trifft man sie vielleicht auf dieser beliebten Spaßmeile. Lieber widmen sie sich allerdings dem sogenannten "Sophisticated Sexrock". Dieser frei erfundene Musikstil ensteht mit ihrem Debüt "No.1". Diese sexy Rocknummer sichert die Aufmerksamkeit auf jeden Fall und der Albumtitel ist selbstbewußt vermerkt. Hier fließen Rock und Soul heiß ineinander und lassen das Herz explodieren. Sofort tauchen die ersten Vergleiche auf: Zum Beispiel mit den ebenfalls kühlen Punkrockern The (International) Noise Conspiracy. Eine weitere internationale Superband Yeah Yeah Yeahs nimmt die Hamburger sogar mit auf Tour.

Auch mit der zweiten Platte "13 Songs" präsentieren Tigerbeat ein Album voller Power, das noch mehr öffentliches Interesse weckt. Auf Buback erscheint das Kraftpaket im November 2003. In der Disziplin Punkrock muss hier mindestens ein "sehr gut" notiert werden. Mag die hohe Aufmerksamkeit an der verrauchten Stimme von Sänger Frehn liegen oder an dem hotten Rhythmus-Rumms, der mit jedem Song durch die Hüften donnert. Vielleicht ist es aber auch dem Produzenten Tobias Levin zu verdanken, der schon die passende Lautstärke für Surrogat und Kante regelte. Tatsache ist, dass Tigerbeat mal wieder den puren "Sexrock" fauchen und sich textlich mit den wahren Themen des Lebens beschäftigen: Liebe und Herzschmerz. Als Heimat der Goldenen Zitronen, Absoluten Beginner und von DJ Koze befinden sich Tigerbeat beim Label Buback in sehr guter Gesellschaft.

2004 lassen sich die Hamburger vorwiegend auf der Bühne feiern. Gerne mit den Schweden The Whyte Seeds, auf dem Southside/Hurricane-Festival und mit stylischen Modfrisuren auf dem Campusfest in Essen. In smarten Anzügen und mit koketter Entertainment-Show, die Sänger Hawel vorantreibt, liefern Tigerbeat jedesmal handgemachten Rock 'n' Roll. Da fällt der Schlagzeuger Sven schon mal in sein Instrument oder es werden andere akrobatische Stürze vorgeführt. Diese Beats wecken nun mal den Tiger in dir. *Fauch*

Alben

  • Offizielle Seite

    Tigerbeat-Subsite bei ihrem Label.

    http://www.buback.de/kuenstler/tigerbeat/index.php

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