Porträt

laut.de-Biographie

The Whyte Seeds

Als sie bei der Popkomm 2003 auf dem Stand ihres Labels auftraten, machten sie einen sympathischen Eindruck: Fünf junge Kerle mit schwedischem Akzent, die mit Akustikgitarren ein paar Lieder spielten und leider kaum Aufmerksamkeit auf sich zogen. Als sie am Abend beim Konzert der Monochords in einem Kölner Club auftauchten, schienen sie schon wesentlich mehr in ihrem Element.

"Was habt ihr Neues in die Rockmusik eingebracht?" lautet eine Frage im FAQ auf der Webseite der Whyte Seeds. "Gar nichts", lautet ihre Antwort. "Wir wollen einfach nur spielen. Die Aufgabe eines Rockmusikers ist es, den Rock'n'Roll am Leben zu erhalten." Womit sie ihre Musik mit schrammelnden Gitarren, wütenden Stimmen und Orgeleinlagen treffend beschreiben.

Nach eigenen Angaben kommen sie 2001 in Folge einer Schlägerei in einem Studio in Göthenborg zusammen. Bandleader ist Keyboarder Olle Hagberg, der schon mit Soundtrack Of Our Lives auf Tour war und die meisten Stücke schreibt. Mit ihm Sänger Axel Robach, Gitarrist Björn Synneby, Bassist Hank Linden und Schlagzeuger Nico Janko. Über den Ursprung des Namens ist zwar nichts Näheres zu erfahren, die eigenwillige Rechtschreibung erklären sie damit, dass "Ypsilons uns einfach verrückt machen".

Ein Jahr später treten sie bei verschiedenen Festivals auf und erspielen sich einen Plattenvertrag. Vor allem in Skandinavien schaffen sie es, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Mit Sprüchen wie "die Hives sind wie ein großer Eisbecher nur mit Vanille - wir sind eher einmal 'quer durch die Theke'" versuchen sie sich von der Konkurrenz abzusetzen und handeln sich dabei den Spitznamen der "John McEnroes des Rock" ein - was weniger mit Sport, sondern eher mit der sympathisch ruppigen Art des ehemaligen Tennisspielers zu tun haben dürfte.

Ihr Debütalbum "Memories Of Enemies" erscheint im Herbst 2003.

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