Porträt

laut.de-Biographie

Thunderball

Seit 1999 agieren die Herren von Thunderball an der Dancefloor-Front. War ihr erster Longplayer "Ambassadors Of Style" noch ein Überraschungsangriff auf die Tanzguerillas dieser Welt, hat man sich inzwischen an die hohe Qualität ihrer Hör-Attacken gewöhnt. Auf der Grundlage von trickreichen musikalischen Grenzübertritten schließt ihr Future-Funk einen Friedensvertrag u.a. mit Hip Hop, Jazz, Reggae, Latin, Soul, Electric Boogie und allerlei weltmusikalischen Querschlägern.

Steve Raskin und Sid Barcelona heißen die Groovetreiber, die hinter dem Bandnamen Thunderball in Deckung gehen. Für die dritte weltweite Invasion, "Cinescope", holen sie sich einen weiteren, hochdekorierten Feldherrn ins Boot. Saitenvirtuose Rob Myers, so manchem durch sein prägnantes Sitar-Riff auf Thievery Corporations Superhit "Lebanese Blond" bekannt, komplettiert fortan das Gespann. Unter seinem Einfluss entstehen Beatbomben, die mit Latin-, Afro-, Indian- und Mediterranean-Funk auf den Tanzflächen einschlagen.

Als Rekruten verpflichten sie Mustafa Akbar, der auf "Return Of The Panther" und "Elevated States" nahtlos an den Thrill der Vorgängeralben anknüpft. Ebenso am Mikrofon vertreten: die Thievery Corporation-MCs Roots & Zeebo von See-I, Johnna M (im Duett mit Mustafa Akbar auf "Get Up With The Get Down") und der allmächtige Hip Hop-Godfather Afrika Bambaataa, der "Electric Shaka" und "Thunder In The Jungle" auf seine unnachahmliche Weise veredelt.

Neben all diesen Aktivitäten gründen sie 2002 mit dem Gesinnungsgenossen und Ausnahme-DJ JonH das Producer- und Labelkollektiv Fort Knox Five. Unter dem Namen Thunderball-Soundsystem agieren sie zudem als DJ-Vorhut, die, eine Groove- und Beat-Salve auf die Dancefloors abfeuernd, kein Bein still stehen lässt. Live lassen sie als achtköpfige Band die Bühnenbretter des Planeten beben.

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