Porträt

laut.de-Biographie

Thirteen Senses

Es steht zwar kein "The" vor dem Bandnamen, aber Thirteen Senses sind trotzdem 2005 DIE neue Pophoffnung, die von der englischen Presse in den höchsten Tönen gelobt wird. Ob man den Journalisten von der Insel allerdings wirklich noch alles "abkaufen" soll, ist die Frage, sicher ist, dass die jungen Musiker aus Cornwall schon allein durch diese Poolposition automatisch auch in anderen Ländern für großes Aufsehen sorgen.

Thirteen Senses - The Invitation Aktuelles Album
Thirteen Senses The Invitation
Pünktlich zur Paarungszeit klopft die Schwermut an die Tür.

Thirteen Senses sind der Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Keyboarder Will South, Bassist Adam Wilson, Schlagzeuger Brendon James und an der zweiten Gitarre und den Keyboards Tom Welham. Dem musischen Kopf Will South wird von den Eltern die gesamte Beatles-Kollektion hörbar in die Wiege gelegt. Der Psychedelic-Pilzkopf-Trip "Blue Jay Way" ist der erste große Einfluss und mit ein Grund, dass Will zur Gitarre greift, um bald seine eigenen Hits zu kreieren.

Die Tatsache, dass sein Idol John Lennon zu dieser Zeit schon längst nicht mehr unter den Lebenden weilt, bekommt der kleine Will erst später mit. Mit neun Jahren erfährt er den ersten Schock seines Lebens. Als er die Platte "Abbey Road" aus dem Schrank seiner Mutter holen will, fallen dabei einige Zeitschriftenschnipsel aus dem Cover, die über die Ermordung Lennons berichten. Diese Nachricht trifft ihn wie einen Schlag mitten ins Gesicht, dabei hätte Will sich so gewünscht, mit dem Beatles-Sänger einmal persönlich zu sprechen. Auch wenn es ihm wahrscheinlich die Sprache verschlagen und er ihm letztendlich nur einen feuchten Kuss auf den Mund gegeben hätte, als Zeichen seiner Hochachtung.

Musikalisch bleibt der Thirteen Senses Sound natürlich "very british", jedoch orientieren sich die eigenen Kompositionen des Debüts "The Invitation" eher an neueren Hits von Coldplay, Keane, Starsailor, Travis, Radiohead und wie sie alle heißen. Melodische und melancholische Pophymnen mit den Klängen des Klaviers und ansonsten klassischer Instrumentalisierung.

Balsam für die Seele, die erste Sommerbrise im noch regnerischen Mai, vertraute Melancholie - die erste Single "Thru The Glass" wird vom NME sogar als "farbenprächtiger, hell leuchtender Folk" beschrieben. Wow, die können sabbern, was?! Produziert wird das Ganze von Danton Supple, der, jetzt darf man dreimal raten, welche Superbands der schon abgemischt hat? Das Rüpelopfer Fler? Ganz falsch! Klavieradonis Richard Clydermann? Voll daneben! Sexgott Robbie Williams ? Nein, den auch nicht! Coldplay und Starsailor natürlich. Oh Mann, das ist doch wirklich nicht so schwer zu erraten ...

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Thru The Glass
  • Offizielle Seite

    Steckt noch in den Kinderschuhen und ein wenig umständlich.

    http://www.thirteensenses.com/

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