Porträt

laut.de-Biographie

The Ten Tenors

The Ten Tenors entstehen im Australien des Jahres 1995, als für den zehnten Geburtstag eines Fernsehsenders zehn Tenöre gesucht werden. Wo bekommt man die her? Man ruft im Sekretariat des Queensland Conservatoriums an und antwortet auf die Frage: "Sollen die Schüler ein bestimmtes Aussehen haben?", "Nein, machen Sie von allem etwas: Ein paar Blonde, ein paar Dunkle, einen mit Brille, einen mit langen Haaren, einen mit Bart, einen mit Locken, ein Paar Schwule - damit alle was zum Gucken haben." So gemischt und verschieden sind auch die Songs der Tenors.

Alle zehn genießen eine professionelle Musikausbildung. Alter zum Casting-Zeitpunkt: Mitte zwanzig bis Mitte dreißig. Bis 1997 treten sie auf einigen Zehn-Jahres-Feiern auf, bis es dann endlich so weit ist, dass sie 1998 einen Full-Time-Job aus ihrer Passion machen. Ein abendfüllendes Konzert, ein Auftritt in einer Fernsehshow, dann eine Tour und das Debüt-Album "Tenorissimo!".

Nachdem sie die Herzen des australischen Publikums erobert haben, veröffentlichen sie im gleichen Jahr ein zweites Album mit dem Titel "Colours", gehen auf Neuseeland-Tour und haben bereits Europa im Visier. 2001 begeistern die Schick-in-Schwarz-Männer das deutsche Publikum mit ihren Auftritten, indem sie weitaus mehr als reinen Gesang in ihre Show flechten, zum Beispiel mit den Hüften wackeln. Die Massen toben wie auf dem Oktoberfest und ihre dritte Platte "One Is Not Enough" (2002) verkauft sich wie geschnitten Brot.

Ihrem Konzept treu bleibend folgt zwei Jahre später "Larger Than Life", mit dem sie ihrer Erfolgsleiter einige Sprossen hinzufügen. Sei steigen hierzulande in die Charts ein und spielen allein 2004 über 100 Konzerte vor ca. 250.000 begeisterten Zuschauern. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie lassen sich in keine Schublade stecken und interpretieren charmant Lieder und Melodien, die Opernfans ebenso erfreuen wie Popmusikanhänger.

Für ihr 2006er Album "Here's To The Heroes" kooperieren sie mit dem vielfach prämierten und Grammy-ausgezeichneten John Barry, einem der bedeutendsten (Filmmusik-)Komponisten der jüngeren Geschichte. Produziert von Simon Franglen (Celine Dion, Toni Braxton) und mit Hilfe des Texters Don Black - der fast alle Bond-Songtexte schreibt und darüber hinaus für die großen Welterfolge Andrew Lloyd Webbers verantwortlich ist - entsteht ein Album, das sich aus dem Stand in den Charts positioniert. Sänger David Kidd erklärt: "Zehn klassisch geschulte Männer sind eine sehr kraftvolle Sache. Zwar möchten wir Musik im großen Rahmen schaffen, aber wir versuchen auch, die stillen und sensiblen Momente zu finden, nicht nur jene, die dich auf deinem Sessel festnageln."

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