Porträt

laut.de-Biographie

The Stingers ATX

Wem eine Einladung des "Godfather Of Ska" auf den Tisch flattert, der hat es in Ska- und Reggaekreisen zu einigem Ansehen gebracht. Für die Austiner Formation The Stingers ATX kommt der Ritterschlag 2003, als Laurel Aitken die sechs Musiker als seine Backing Band mit auf Tour nehmen möchte. Selbstredend, dass ein solches Angebot nur eine positive Antwort zulässt, schließlich bittet Laurel nicht aller Tage zum Konzert.

Nur fünf Jahre zuvor finden sich Sänger und Keyboarder Brent Baldwin, Sänger und Percussionist Miguel Harvey, Bassist Adam Hill, Schlagzeuger Patrick Kelly, Gitarrist und Sänger Jonny Meyers sowie Posaunist Wayne Myers im texanischen Austin erstmals zusammen, um ihre Vorliebe für jamaikanische Offbeat-Rhythmen fortan gemeinsam auszuleben. Inspiriert von Rootsreggae und Rocksteady der 60er Jahre kreieren The Stingers ATX ihren eigenen, in die Beine gehenden Stil.

2000, nach zahlreichen Gigs in den Clubs von Austin sowie Auftritten bei lokalen Radio- und Fernsehsendern veröffentlichen The Stingers ATX ihre erste EP "The Stingers" in Eigenregie auf ihrem Label Electric Entertainment. Im Jahr darauf vergrößert "Big In Mississippi" die Fangemeinde der Band weiter. College-Radios verbreiten die Tunes der Stingers ATX vom tiefen Süden bis an die kanadische Grenze.

Energiegeladene Auftritte, die allen Besuchern mehr als nur eine Schweißperle auf die Stirn treiben, lassen den Ruf der sechsköpfigen Combo bis über den großen Teich nach Deutschland dringen, was Grover Records auf The Stingers ATX aufmerksam macht. 2002 dürfen sich die Texas-Boys über einen Plattenvertrag mit Grover freuen und verschanzen sich gleich darauf im Studio, wo in Zusammenarbeit mit Victor Rice ihr Debütalbum "This Good Thing" entsteht.

Mit dem Album im Gepäck geht es auf Tour, die The Stingers ATX auch nach Europa führt, wo ihre Livequalitäten sich schnell rumsprechen und eben bis ans Ohr von Laurel Aitken dringen. Die Folgen sind bekannt. Kaum haben The Stingers ATX dem "Godfather" auf dessen Liveauftritten den Rücken gestärkt, geht es auch schon wieder ab ins Studio, wo das zweite Album "All In A Day" auf Band gebannt wird. Zwölfmal begeistern die Amerikaner mit karibisch-relaxt groovenden Rocksteady-Tunes.

2006 feiern The Stingers das achte Jahr ihres Bestehens mit der Split-EP "Rude Roots" mit den I*Gents aus Houston. Danach gehen sie wieder ins Studio, um ein neues Album einzuspielen.

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