Porträt

laut.de-Biographie

The Psychedelic Avengers

"The Psychedelic Avengers sind eine intergalaktisch, universal und transdimensional operierende Organisation, deren Ziel bzw. Existenzgrundlage der Menschheit bislang nicht preisgegeben wurde. Sie arbeiten sowohl öffentlich als auch undercover, oft auf eine unverständliche Art und Weise. Momentan besitzen Schätzungen zufolge ca. 1456 lebende oder untote Wesen die Mitgliedschaft in der The Psychedelic Avengers-Eingreiftruppe, etwa 389 von ihnen wissen nicht einmal davon."

So liest sich der Gruß auf der offiziellen Homepage eines einzigartigen Projekts, und wer aufgrund der Selbstdefinition zum außerirdischen Geheimverbund lockere Schrauben vermutet, trifft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Nagel auf den Kopf. The Psychdelic Avengers zählen im Jahr 2006 (welche Zeitrechnung die Gruppe selbst präferiert ist unbekannt) wahnwitzige 43 Musiker und Bands verschiedenster Stilrichtungen zum Mitgliederstamm.

"Neben anderen geheimen Projekten produziert das Erddezernat der psychedelischen Rächer den ersten psych-o-phonischen Im-Kopf-B-Movie für den Hörgenuss via inneres Auge. Der Soundtrack zu einem imaginären Weltraum-, Psycho-, Sex-, Teenie-, Mutanten-, Liebes-, Trash-, Porno-, Krach-Science Fiction-Film." Mit "And The Curse Of The Universe" lüften die Avengers im Juni 2004 dieses offene Geheimnis.

Von da an nimmt der Irrsinn unaufhaltsam seinen Lauf. Perry Rhodan-Zeichner Al Kelsner gestaltet das Coverartwork, Perry Rhodan-Autor Leo Lukas entwirft für den zweiten Streich "And The Decterian Blood Empire" gleich eine eigene Hintergrundgeschichte. Auf der offiziellen Internetseite kann sie pünktlich zum Veröffentlichungstermin abgerufen werden.

Musiker aus möglichst entgegen gesetzten Genres greifen sich für das Zweitwerk Kapitel oder Abschnitte des Weltraumabenteuers heraus und kreieren gemeinsam die unmöglichsten Klanghybride zwischen Sonne, Mond und Sterne. Zu den bekanntesten Namen der Allstar-Formation zählen Urlaub In Polen, Knarf Rellöm und Sebastian Horn von den Bananafishbones.

Dem ungebremsten Enthusiasmus der Teilnehmer ist es zu verdanken, dass "And The Decterian Blood Empire" zum monströsen Doppelalbum mutiert. Als gehörten sie schon seit Anbeginn der Zeitrechnung zusammen, stehen darauf Jungle-Jazz-Pop-Psychdelic-Acid-Trip Hop-Drone-Industrial- und Folktronica-Stücke in Eintracht nebeneinander, allesamt verbunden durch die glühende Science Fiction-Verehrung ihrer Schöpfer.

Deutsche, Amerikaner, Engländer, Schweden, Isländer, Japaner, Griechen und Belgier tragen zum Gesamtwerk bei. Wenn dann das Resultat auch noch derart überzeugend ausfällt, gehört trotz oder gerade wegen aller Verschrobenheit vor The Psychedelic Avengers der Hut gezogen. Für die Komposition grenzüberschreitender origineller Space Operas für die ganz persönliche Oberstübchenreise.

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