Porträt

laut.de-Biographie

The Precious Mings

Boris Exton würde sicher niemand so schnell als Normalo oder gar Langweiler abstempeln – vor allem nicht der, der ihn schon einmal live als Chikinki-Teufelskeyboarder im Rennfahreranzug auf der Bühne gesehen hat. Da haut der Herr Exton nämlich ganz schön auf den Putz.

Mit seinem Seitenprojekt The Precious Mings übertrifft er sich aber fast noch selbst: Hier beschäftigen ihn Themenkomplexe wie Zahnpasta, Fische und Herumtreiber. Als Inspiration dienen ihm Eiswagen und Gespräche an Bushaltestellen, erklärt Exton aka Boris Ming, der in diesem Rahmen auch als Sänger agiert.

Für den Großstädter klingt das zunächst ganz schön weird, bei näherem Hinhören fällt aber auf, dass es hier in erster Linie um eins geht: um Popmusik. Wieder andere behaupten, Herr Ming und seine kleine Familie hätten es sich zum Ziel gemacht, unseren gequälten Hörmuscheln einen ganz neuartigen Klang zu schenken. Frontmann Boris hält sich dagegen bedeckt, was Ziele und Absichten seiner Zweitband angeht.

Feststeht allerdings, dass der Brite 2005 beginnt, sich mit einer Unmenge an Menschen zum Teetrinken und Musizieren zu verabreden. Sie alle werden von der Ming-Familie adoptiert, ab und an ist auch ein Huhn mit von der Partie. Das elektronische Resultat dieser Kollaborationen kann man erstmals 2007 online begutachten, 2008 steht das Debüt dann in den Plattengeschäften. "Every Time I Sell A Record A Kitten Dies", heißt die Scheibe – Katzen hören in diesem Fall also besser weg.

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