Porträt

laut.de-Biographie

The Ladybug Transistor

Irgendwann zwischen 1990 und 1995 beschließt der Pfarrersohn Gary Olson aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn, dass er sich zum Musiker berufen fühlt und beginnt mit ein paar Freunden Musik zu machen. Irgendwo zwischen Jam-Sessions und kleineren Auftritten mit wechselnder Besetzung nimmt die Truppe unter dem Namen The Ladybug Transistor 1995 die Platte "Marlborough Farms" auf.

Die Platte zieht schnell ihre Kreise in der Brooklyner Nachbarschaft, bis die musizierenden Freunde die Aufmerksamkeit des Labels Merge Records auf sich ziehen und prompt dort einen Vertrag unterzeichnen. An diesem Punkt wird aus Ladybug Transistor eine echte Band mit festem Line-up.

Zum Zeitpunkt der zweiten Platte "Beverley Atonale" besteht die Truppe neben Olson aus den Geschwistern Jeff und Jennifer Baron (beide Gitarre), Sasha Bell (Keyboard), San Fadyl (Schlagzeug) und Julia Rydholm (Bass). In dieser Formation veröffentlicht die Band auch ihre Folgealben, wobei auf allen Longplayern immer auch verschiedene Freunde mitarbeiten.

2003 erscheint dann auch das erste Album der Band in Deutschland. Die Kritiker zeigen sich von der "abwechslungsreichen Popmusik mit träumerischen Melodien" begeistert. Die größte Stärke der Band liegt offenbar vor allem in immer neuen Ideen, was bei dem regen Austausch mit anderen Musikern auch wenig verwundert.

So auch bei den Aufnahmen zu ihrem 2007er Werk "Can't Wait Another Day", bei dem es einige Wechsel in der Stammbesetzung gibt. So hört man nun Kyle Forester am Keyboard oder der Hammod-Orgel und Ben Crum an der zweiten Gitarre. Nebenbei arbeitet Olsen auch an Kevin Ayers Album "Unfairground" mit.

Kurz vor Veröffentlichung der Platte muss die Band aber einen herben Verlust hinnehmen. Der Drummer San Fadyl stirbt im April 2007 an einer Asthma-Attacke in Zürich. Verschiedene Schlagzeuger ersetzen ihn seither bei kleineren US-Touren.

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