Porträt

laut.de-Biographie

The Knockouts

Rockabilly ist nicht unbedingt die Musik, die man mit Schweden in Verbindung bringt. In Sachen rotziger Punkrock ist da mit Bands wie The Bones oder Psychopunch schon deutlich mehr los.

Eine Mischung aus diesen beiden Komponenten wäre eigentlich eine coole Sache, denkt sich 1996 Johan Frandsen, hängt sich seine Gitarre um, krallt sich ein Mikro und gründet mit Basser Mike Brunkvist und Drummer Ville die Band The Knockouts.

Ihre erste Single nehmen sie mit Produzent Thomas Skogsberg in den berühmten Sunlight Studios auf. Beide Namen stehen eigentlich für klassischen schwedischen Death Metal, doch The Knockouts geben all dem 1998 ein neues Gesicht.

Ihr Debüt "Skyline Supernova" erscheint 2000. Seitdem ist Johan entweder mit The Knockouts oder mit den GoGetters unterwegs, mit denen er bis zu seinem Ausstieg etwa 300 Konzerte spielt. Auch bei den Jungs von Mad Sin oder The Guana Batz ist er ein gern gesehener Gastmusiker, wenn diese ihre Nebenprojekte starten. Vor allem bei den GoGetters bringt Johan mit seinem Rockabilly-Roots neuen Schwung in den Laden.

Entsprechend dauert es ein wenig, ehe 2004 mit der selbstbetitelten EP die nächste Veröffentlichung ansteht. Darauf ist mit Ted Jergelind ein neuer Drummer zu hören. Dank des ständig vollgepackten Tourplans des Gitarristen vergehen geschlagene acht Jahre, ehe mit "El Fin De la Guerra" endlich das zweite Album das Licht der Welt erblickt. Damit geht es wieder kreuz und quer durch Europa, aber auch die USA.

Mit einer für The Knockouts beinahe unfassbaren Geschwindigkeit schieben sie im März 2010 bereits den nächsten Longplayer hinterher. Auf "Among The Vultures" ist zum ersten Mal Kontrabasser Ken Stone zu hören, der den Rockabilly-Einfluss noch einmal nach oben schraubt. Das Album spielen sie in gerade mal sechs Tagen ein und bringen eine sehr infektiöse Mischung aus Punk, Rockabilly, Country, Swing und was Johan gerade sonst noch so einfällt auf den Markt.

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