Porträt

laut.de-Biographie

The Jakpot

Obwohl The Jakpot Ende 2006 noch keinen Plattenvertrag in der Tasche haben, starten sie recht erfolgreich durch. Matt Watkins (Gesang, Gitarre), Mark Bruce (Bass), Neil Duckworth (Lead-Gitarre, Gesang) und Joe Ogden (Drums) sorgen auch ohne Deal für Wirbel. Indierock-Größen wie Maximo Park oder Babyshambles-Sänger Pete Doherty laden zum Support-Slot und angeblich heizen sie sogar auf der Geburtstagsparty des Ex-Libertines ein.

Wann Matt, Bruce und Neil die Band gründen, bleibt unbekannt. Drummer Joe stößt jedenfalls später dazu. Warum sich das Quartett den Namen The Jakpot gibt, darüber lässt sich ebenfalls trefflich spekulieren. Sänger Matt verbringt seine Schulferien regelmäßig in einem kleinen englischen Seebad und entwickelt dort eine Vorliebe fürs Glücksspiel: "Als ich jünger war, verbrachte ich jeden Sommer mit meinem Opa in einem Caravan in Cleethorpes, da bin ich ein bisschen zum Spieler geworden, bin ich heute aber nicht mehr". Durchaus möglich, dass der Name aus der jugendlichen "Spielsucht" des Frontmanns resultiert.

2005 avancieren The Jakpot zum Manchester-Geheimtipp und versetzen die ansässige Indie-Gemeinde in größte Verzückung. Sie spielen in ausverkauften Clubs und werden als "The most talked about live-band from the northern UK" gehandelt – hört, hört! Mitte 2006 veröffentlicht das Quartett dann endlich die Debütsingle "Too Much Time". Die ist allerdings strengstens limitiert und schnell vergriffen. Radio-Propheten wie John Kennedy (XFM) oder Zane Lowe (Radio 1) werden auf den Track aufmerksam und nehmen ihn in die Playlist. Die BBC beschreibt ihren Sound wie folgt: "Ein kantiger Spaß mit catchy Beat, der dich durchdrehen lässt".

Es folgen Beiträge auf Compilations (etwa "New British Invasion Vol. 2" oder "High Voltage") und hierzulande wird das hannoveranische Indie-DJ-Team Private Helicopter auf The Jakpot aufmerksam. Gegen Ende des Jahres tingeln die Briten durch deutsche Clubs. Mit der ersten EP "The Turning Point Tour Sampler" erweitern die Newcomer ihre kleine Fanbase. Im darauf folgenden Frühjahr sind Matt und Co. nochmals in hiesigen Clubs zugegen und spielen unter anderem im Zuge der British Music Week in Berlin und Köln. Natürlich stricken sie parallel fleißig am Albumdebüt, das 2007 in die Läden kommen soll.

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