Porträt

laut.de-Biographie

The Glands

Athens ist eine kleine Stadt bei Atlanta, die für ihre ergiebige alternative Rockszene bekannt ist. Nach R.E.M., B-52's oder Indigo Girls sind nun auch The Glands am Start.

Zumindest in Deutschland, denn das im Sommer 2003 veröffentlichte Album erschien in den USA bereits drei Jahre früher. Danach war über die Gruppe um Bandchef Ross Shapiro kaum etwas zu erfahren.

The Glands (die Speicheldrüsen) kommen 1996 zusammen. Neben Shapiro am Mikro und an der Gitarre bestehen sie aus dem Multiinstrumentalisten Doug Stanley, Neal Golden an den Keyboards, Andy Baker am Bass und Joe Rowe am Schlagzeug. Eher als Seitenprojekt gedacht, haben alle Mitglieder schon eine langjährige Musikerfahrung. Stanley arbeitete unter anderen mit Rick Springfield zusammen, Shapiro nennt sich einen visuellen Künstler.

Ihr Debüt "Double Thriller" erhält 1997 begeisterte Kritiken. "Das Album ist eine eklektische Mischung aus Dreck und Schönheit", heißt es in einer Pressemitteilung. Es bestehe "teils aus 70er Jahre Radiopop, teils aus Nick Cave". Dazu sei sie "eine Hommage an alles zwischen Big Star und Nick Drake sowie Sly Stone und Fleetwood Mac".

Der selbstbetitelte Nachfolger stellt eine Weiterentwicklung in diese Richtung dar. "Ein Album zu finden, das in die Seele gelangt und dort hängen bleibt, ist selten. Dies ist eines jener Alben", schreibt etwa die Zeitschrift Billboard. "The Glands ist der perfekte Soundtrack, um von der Uni auszuscheiden", meint dagegen das Magazin Guitar World.

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