Porträt

laut.de-Biographie

The Custodian

Manchmal langweilen sich Musiker schon nach zwei Alben mit ihrer Kunst und gründen ein Nebenprojekt, um eine andere Seite auszuleben. Eines dieser Projekte ist The Custodian aus England. Drei Viertel der Band bestehen aus Leuten, die hauptamtlich bei Xerath lärmen, einer Progressive Death Metal-Formation. The Custodian verfolgen aber eine ganz andere Richtung, ihre Reise geht zum gemäßigten, atmosphärischen Prog-Rock von Vorbildern wie Porcupine Tree und mit Anleihen an die 70er Jahre.

The Custodian - Necessary Wasted Time Aktuelles Album
The Custodian Necessary Wasted Time
Wie Porcupine Tree Mitte bis Ende der Neunziger.

Richard Thomson, seines Zeichens Sänger, Multi-Instrumentalist und Hauptkreativer in beiden Bands, hebt The Custodian im Jahr 2012 aus der Taufe. Die Ursprünge des Projekts reichen allerdings deutlich weiter zurück, einige Songs veröffentlicht der Brite bereits früher unter dem Namen Primer. In einem Interview sagt er dazu: "Weil ich Fan von so vielen verschienden Musikstilen bin, musste ich einfach mal ausprobieren, was ich sonst noch außer Metal machen könnte." Zwei seiner Xerath-Freunde sind mit im Boot, teilweise an anderen Instrumenten als bei der Hauptband. So spielt Eigentlich-Schlagzeuger Michael Pitman bei The Custodian den Bass.

Leichter als die vier Briten dürften wenige an einen Plattenvertrag gekommen sein: Eine einzige E-Mail genügte und schon war das Label The Laser's Edge überzeugt. Dort erscheint 2013 das Debütalbum "Necessary Wasted Time".

Langeweile dürfte somit bei ihm und seinen Mitmusikern fürs Erste ausgeschlossen sein.

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