Porträt

laut.de-Biographie

Takkyu Ishino

Im Land der aufgehenden Sonne ist er der Technostar schlechthin. Der Sven Väth Japans, wenn man so möchte. Und auch bei uns wird er, vor allem aufgrund seiner Vorliebe für Berlin und den damit verbundenen häufigen Gastspielen in den verschiedensten Clubs der Republik, immer bekannter.

Als DJ hört man seine Vorliebe für Detroittechno im Stile von Underground Resistance meist beim ersten Ton. Ihn deshalb auf eine Stilrichtung festlegen zu wollen, muß scheitern. Denn bei seiner Arbeit nutzt Takkyu Ishino das gesamte Archiv der Musik, und so ist man, zum Glück, vor Houseklängen genauso wenig sicher, wie vor trancigen Flächen. Takkyu Ishino arbeitet aber nicht nur als DJ, wie man zunächst vermuten könnte. Neben seiner DJ-Tätigkeit ist er Mitglied der angesagtesten japanischen Pop-Techno-Band "Denki Groove", Produzent und Promoter. Trotz des kommerziellen Erfolges von "Denki Groove" bleib Takkyu Ishino immer dem musikalischen Untergrund verbunden, was seine monoton und minimal gehaltenen Soloalben unterstreichen.

Ansonsten ist der Tokyoter ständig bemüht, der elektronischen Musik, die in seinem Heimatland noch einen recht schweren Stand hat, auf die Sprünge zu helfen. So legte er 1995 beim ersten Outdoorrave Japans zusammen mit Ken Ishii und Derrick May auf und ließ auch ansonsten nichts unversucht, die Japaner von Techno zu überzeugen.

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