Porträt

laut.de-Biographie

Swedish House Mafia

Als Persönlichkeit im House-Geschäft Bekanntheit zu erlangen, ist nicht gerade die leichteste Aufgabe. Das mag daran liegen, dass House bevorzugt in Clubs gehört wird und es ohne Vocals schwierig sein kann, den einen Beat vom anderen zu unterscheiden. Festivals wie Tomorrowland und populäre DJs wie David Guetta haben House aber einen Weg in die Öffentlichkeit geebnet, auf dem die Herren der Swedish House Mafia fröhlich mitgewandert sind.

Swedish House Mafia - Leave The World Behind Aktuelles Album
Swedish House Mafia Leave The World Behind
Lieber Smartphone-Tipperei als tiefsinnige Gespräche: Der House-Segen hängt gewaltig schief.

Axwell, Steve Angello und Sebastian Ingrosso sind – Überraschung – in Schweden zuhause und finden über die gemeinsame Leidenschaft zu Progressive-House zusammen. 2008 gründen sie zusammen mit Eric Prydz die Swedish House Mafia, der aber später nach London zieht und die Band deshalb verlassen muss. Nach Auftritten mit Szenegrößen wie Laidback Luke und kleineren Erfolgen mit Single-Releases unterschreiben sie 2010 ihren ersten Plattenvertrag bei Polydor Records, einem Tochterlabel von Universal.

Das Debütalbum "Until One" erscheint 2010, darauf enthaltene Singles wie "One" und "Miami 2 Ibiza" bescheren den Schweden internationale Bekanntheit. Der Durchbruch gelingt schließlich mit dem Song "Save The World" samt den Vocals des schwedischen Sängers John Martin. Trotz des wachsenden Erfolgs inklusive Auftritten in ausverkauften Arenen und auf renommierten Dance-Festivals gibt die Gruppe im Juni 2012 ihre Auflösung bekannt.

Zuvor soll es aber noch eine ausgedehnte Tour geben, ein zweites Studioalbum erscheint zudem im Oktober. Mit der Single "Don't You Worry Child" landet die Swedish House Mafia ihren größten Erfolg: Weltweit erstürmte die Single die Charts und hält sich in zahlreichen Ländern konstant auf Platz 1. Das finale Konzert geben die drei DJs im März 2012 in Miami und beenden damit ihre gemeinsame Karriere.

Postum erscheint zur großen "One Last Tour" nicht nur ein Live-Album, sondern auch eine neunzigminütige Dokumentation, in der neben Tourauschnitten auch Interviews und private Momente festgehalten werden. Unter anderem wird die Trennung der Band thematisiert, die sich auf private Unstimmigkeiten und fehlende Zusammenarbeit gründet. Nach Beendigung der Tour wollen alle drei DJs an ihren Solo-Karrieren basteln.

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