Porträt

laut.de-Biographie

Starfighter

Der in Limburger geborene Tim Brown kämpft sich als Starfighter zunächst alleine durch die Elektropop-Galaxie. Seine ständigen Begleiter sind dabei der hauseigene Drumcomputer, ein Bass, eine Gitarre und ein Aschenbecher. Letzterer stets gefüllt und alles andere so schön Lo-Fi, wie man es auf seiner ersten EP "No/Fi" 2000 nicht besser hören kann.

Starfighter - Orion Aktuelles Album
Starfighter Orion
Willkommen im postmodernen Rock-Kosmos der Schizophrenie.

Bereits 1999 schickt Brown einige Tracks an das belgische Label Kinky Star Records und erhält schnell einen Vertrag. Hier lernt er den Chef Luc Waegeman kennen, der später als Bassist in seine One Man-Show einsteigt. Weiteren musikalischen Zuwachs erhält er durch Jen Bernon, der sich ans Schlagzeug setzt. Somit formiert sich die erste "echte" Drei-Mann-Band. Tim selbst konzentriert sich von nun an aufs Singen und das Gitarrenspiel.

Die erste gemeinsame Single "Beautiful Machine" steigt sofort in die belgische Alternative-Radio-Playlist ein und das darauf folgende Starfighter-Debüt "Make A Sex Noise" entsteht 2001. Als Produzent fungiert Niek Meul von Das Pop. Die Singleauskopplung "About You" erhält ebenfalls große Aufmerksamkeit und steigt erneut in die Radiocharts ein.

Die Belohnung folgt prompt. 2001 spielen die Sternenkämpfer zunächst auf allen angesagten Festivals in Belgien (Pukkelpop, Dour Festival, Maanrock). Ihre Live-Show kommt so gut an, dass sie kurze Zeit später den ersten Auftritt der Strokes in Belgien supporten und später Ash in Frankreich begleiten. Weitere zahlreiche Konzerte folgen. Auch in Deutschland sind die Jungs aus Gent unterwegs. Hier rocken sie u.a. die Bühne in Haldern und begeistern das Popkomm-Publikum in Köln.

2004 gesellt sich zum Trio ein weiterer Gitarrist. Sebastian Omerson, den man schon länger als Labelkollegen der Gruppe Dr. Pepper Family her kennt. Nun ist die Starfighter-Besatzung komplett. Der satte Sound der Saiteninstrumente erklingt 2005 auf dem zweiten Longplayer "Orion". Wieder ist
Das Pop-Produzent Niek Meul an den Reglern und spielt in einigen Songs Akustikgitarre. Weitere produktive Hilfe erhalten Starfighter von Gareth Parton, der auch schon Placebo und "The Go! Team" technisch unterstützt.

Mit "Orion" beweist Tim Brown, dass er mit eigener Band seine Songs noch rockiger und provokativer präsentieren kann. Die Musik lässt sich in keine Schublade stecken und das Quartett versucht auch nicht einem bestimmten Trend hinterher zu rennen. Ihre Musik ist ein breitgefächerter Soundteppich durch die allgemeine Rock und Pop-Galaxie. Hier und da wird mal kurz auf einer harmonischen Britpop-Insel Halt gemacht oder man lässt sich im Retro-Look in die 80er New Wave-Atmosphäre beamen. Ihr Motto steht auf jeden Fall fest: "We Like Pop. We Like Rock. We Like Music. We Will Not Be Labeled."

Alben

Starfighter - Orion: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2005 Orion

Kritik von Jasmin Lütz

Willkommen im postmodernen Rock-Kosmos der Schizophrenie. (0 Kommentare)

  • Offizielle Seite

    Ziemlich unspektakulär und langweilig.

    http://www.starfighter.be

Noch keine Kommentare