Porträt

laut.de-Biographie

Small Town Riot

Wenn man aus einem Kaff wie Buxtehude stammt, verläuft die Kindheit und die Jugend normalerweise alles andere als spannend. Kein Wunder also, dass sich Drummer Timo und Gitarrist Norman irgendwann um die Jahrtausendwende noch einen Kollegen schnappen, ihn an den Bass stellen und eine Band gründen.

So geben sich die Jungs den Namen Small Town Riot und rocken in bester Street Punk-Manier drauf los. Der Posten am Bass rotiert ein wenig und als sich Heiko schließlich das Langholz und Andy die zweite Gitarre gekrallt haben, ist das Line-Up perfekt. Timo und Norman teilen sich den Gesang, was man zum ersten Mal 2002 auf dem Demo "DEMOlition" hört.

Die Reaktion auf die Scheibe sind schon ausgesprochen gut, also machen sie ein Jahr später Nägel mit Köpfen und schroten ihr Debüt "Some Serious Shit" ein. True Rebel Records nehmen sich der Scheibe an und schon bald ist der Name Small Town Riot kreuz und quer über Deutschland bekannt.

Eine weitere EP und eine Splitsingle nutzen sie, um sich mit Bands wie Sick Of It All, Broilers oder Peter Pan Speedrock auf den Bühnen rum zu treiben. So erscheint ihre zweite Scheibe "Selftitled" zwar erst vier Jahre nach dem Debüt, aber damit geht es endlich auch mal über deutsche Grenzen hinaus.

So sind sie nicht nur in Finnland in den Clubs unterwegs, sondern tingeln auch mit Dealine UK durch die britischen Kneipen. Street Punk made in Germany wird auch im Ausland immer mehr geschätzt und so veröffentlichen Kids Union Records "Selftitled" 2010 auch in China. In den USA erscheint derweil eine Art Best-Of namens "Fuck Those Who Go Untried".

Höchste Zeit aber, endlich auch daheim wieder mit neuen Songs um's Eck zu kommen. Mitte November erscheint endlich "Suicidal Lifestyle" und bietet jede Menge Songs für alle, die von der letzten Far From Finished-Scheibe enttäuscht waren.

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