Porträt

laut.de-Biographie

Skatebard

Norwegen hat sich nicht zuletzt dank Acts wie Prins Thomas, Lindstrom, Röyksopp und Erlend Oye als Hort für housige Disco-Klänge einen guten Namen gemacht. In eine ähnliche Richtung gehen die Releases von Bard Aasen Lodemel, der seit 2002 unter dem Namen Skatebard auf einer ganzen Reihe unterschiedlicher Labels veröffentlicht. Markenzeichen von Skatebard ist ein moderner House-Sound mit unüberhörbaren Italo-Disco-Referenzen.

Das überrascht, wenn man bedenkt, dass Skatebard Black Sabbath als seine Lieblingsband aller Zeiten bezeichnet und seit seinem 13. Lebensjahr in verschiedenen Rock-Bands getrommelt hat. Schon damals pflegt er eine Leidenschaft für Disco. Kraftwerk, Yello und Bobby Orlando, diese Namen gehen ihm locker über die Lippen gehen. Sein Interesse in elektronsicher Musik verstärkt sich noch, als Anfang der 90er Jahre wegweisende Produktionen aus Chicago und Detroit erscheinen.

Bis Skatebard mit eigenen Tracks in Erscheinung tritt, dauert es jedoch noch rund zehn Jahre. 2002 schließlich: "Skateboarding Was A Crime (In 1989)". Ungewöhnlicherweise debütiert der Norweger mit einem Longplayer. Erst in der Folge erscheinen verschiedene Maxis, unter anderem auf dem Sähkö-Sublabel Keys Of Life und dem norwegischen Imprint Sex Tags Mania.

2006 legt Skatebard mit "Midnight Magic" sein zweites Album vor, auf dem er seinen discoiden House-Sound konsequent in Richtung Italo weiter entwickelt. Mit dessen Nachfolger, dem Longplayer "Cosmos", gibt Skatebard zum einen bereits auf Maxi veröffentlichte Tracks, zum anderen neue Produktionen zum Besten. Das mediterrane Flair zeichnet seine Tracks einmal mehr aus und rückt ihn zugleich in die Nähe seiner Landsmänner Lindstrom und Prins Thomas.

Alben

Skatebard - Cosmos: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2008 Cosmos

Kritik von Dominik Kraus

Für den Hometrainer oder die Autobahn bei 170 km/h. (0 Kommentare)

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