Porträt

laut.de-Biographie

Seth Lakeman

Die Vermengung von Pop, Rock und Folk besitzt auf der britischen Insel Tradition. Sie gibt dem Künstler die Möglichkeit, dank der unzähligen regionalen Unterschiede ein ganz eigenes, unverwechselbares Profil zu gestalten, so auch dem am 26. März 1977 in Buckland Monachorum (bei Devon) geborenen englischen Sänger und Songwriter Seth Lakeman.

Bereits in jungen Jahren übt er sich im traditionellen Folk. Gemeinsam mit seinen Brüdern Sean und Sam gründet er das Trio The Lakeman Brothers. Der Dreier findet rasch Gehör und legt 1994 mit "Three Piece Suite" sein Debüt vor. Aus der zunächst nicht länger angesetzten Zusammenarbeit mit den Sängerinnen Kathryn Roberts und Kate Rusby entwickelt sich die Gruppe Equation. Sie erntet weit mehr als nur Achtungserfolge, und so liegt bereits 1995 ein Plattenvertrag mit Time Warner vor.

Die Formation veröffentlicht drei Alben: "Return To Me" (1996), "Hazy Daze" (1998) sowie "The Lucky Few" (2000). Verkaufszahlen und Annahme bei Fans und Kritikern gestalten sich positiv, doch Seth sieht inzwischen die Zeit für sein Soloding gekommen. 2002 mit "The Punch Bowl" das erste eigenes Album.

Nach "Kitty Jay" (2004) begibt sich Seth 2005 auf eine ausverkaufte UK-Tour, bei er auch wieder mit seinen Brüdern zusammenarbeitet. Die Nominierung für den Mercury Price Award dokumentiert Seths stetig wachsende Popularität. Lakeman erwirbt sich als Opening Act für Billy Bragg mehr als nur freundliche Beachtung durch die Fans, ebenso im Rahmen der Europa-Tournee von Tori Amos sowieso dem 40. Jubiläum von Jethro Tull.

Auftritte auf landesweiten Festivals stehen für die Folgezeit auf dem Programm. Die Times feiert Lakeman längst als "New Folk Hero". Die BBC verleiht 2007 zwei Folk-Awards für den "Singer Of The Year" und das "Best Album". Längst hat sich Seth Lakeman auch außerhalb der Grenzen Großbritanniens einen Namen gemacht, und tritt u. a. in Kanada auf. Mit "Hearts & Minds" veröffentlicht der Musiker 2010 erstmals ein europaweit erscheinendes Album.

Mit handelsüblichem Weichspül-Folkpop hat Lakeman nichts am Hut. Dank seiner Fähigkeiten als Multiinstrumentalist (u. a. Gitarre, Bratsche, Banjo und Violine) klingen Lakeman-Songs immer hautnah und mit viel Bodenhaftung eingespielt. Statt süßlicher, beliebig austauschbarer Liebes- oder Sehnsuchtslieder behandeln die Texte echte und auch ernste Erfahrungen.

Lakeman: "Musik muss mit dir wachsen, sich frei bewegen können. Und sie muss echte Geschichten erzählen, die anrühren. Was ich möchte, ist, das meine Musik wirklich Gehör bei den Leuten findet, und sie sich darin wiedererkennen."

Alben

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